• 22.12.2021, 11:23:00
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  • OTS0099

Weitere 500 Mio. Euro für Glasfaserausbau in Niederösterreich

Startschuss für die Errichtung von bis zu weiteren 200.000 Glasfaseranschlüssen in ländlichen Regionen Niederösterreichs

Utl.: Startschuss für die Errichtung von bis zu weiteren 200.000
Glasfaseranschlüssen in ländlichen Regionen Niederösterreichs =

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Breitband Holding des Landes NÖ hat
gemeinsam mit der Österreichischen
Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG), die Teil der Allianz
Gruppe ist, eine Vereinbarung getroffen, die den Grundstein für einen
angestrebten weiteren Ausbau zu einem Investitionsvolumen von
insgesamt rund 500 Millionen Euro legt.

Diese Vereinbarung ist der Startschuss für die Errichtung von bis zu
weiteren 200.000 Glasfaseranschlüssen in ländlichen Regionen
Niederösterreichs. Die Niederösterreichische
Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) übernimmt im Auftrag des
Landes die Planung und Errichtung des Netzes. Im offenen Netz können
unterschiedliche Anbieter von Internetdiensten ihre Produkte
anbieten. Die Kunden bekommen somit große Wahlfreiheit, faire
Konditionen und hohe Qualität.

Zwei Jahre nach der Einigung über das erste Investitionspaket in Höhe
von 300 Millionen Euro freut sich Digitalisierungslandesrat Jochen
Danninger über diesen nächsten großen Schritt in Richtung
Glasfaserzukunft für Niederösterreich: „In Niederösterreich gibt es
450.000 Haushalte im ländlichen Raum. Für diese haben wir nun ein
Gesamtkonzept, das in den kommenden Jahren abgearbeitet wird. Mit
diesem zweiten Finanzpaket sind wir unserem ambitionierten Ziel ein
großes Stück nähergekommen, langfristig eine möglichst
flächendeckende Versorgung mit einer leistungsfähigen
Breitbandinfrastruktur auf Basis von Glasfaser bis zum Haushalt
sicherzustellen. Mit der öGIG als Teil der Allianz Gruppe haben wir
die Möglichkeit, eine Infrastruktur zu schaffen, die
Chancengleichheit für ländliche Regionen und Ballungszentren
ermöglicht. Dazu ist es jetzt aber auch notwendig, dass der Bund
rasch die zweite Breitbandmilliarde bereitstellt.“

Ein Kernstück des Niederösterreich-Modells ist Chancengleichheit im
Breitbandausbau zwischen Ballungszentren und ländlichen Gemeinden
herzustellen. Das heißt, dort aktiv zu sein, wo eine Versorgung mit
Glasfaser-Breitbandinternet für private Telekommunikationsunternehmen
finanziell nicht attraktiv ist, aber der Bedarf der Bevölkerung
vorhanden ist. Daher hat das Land mit diesem Investorenmodell einen
finanzkräftigen Partner ins Boot geholt. Mit diesem Partner ist die
Basis geschaffen, den ländlichen Raum Niederösterreichs mit rund
450.000 Haushalten mit Glasfaser zu versorgen.

Für Helmut Miernicki und Angela Stransky, Geschäftsführer der
Breitband Holding des Landes, sind die Internetverbindungen
Lebensadern der Wirtschaft und auch privaten Aktivitäten geworden:
„Wir sorgen dafür, dass diese Adern bis ins Haus reichen.“

35.000 Haushalte und Betriebe wurden in den Pilotregionen an das NÖ
Glasfasernetz angeschlossen. Aktuell läuft der Ausbau in 25 Gemeinden
(Aschbach-Markt, Oed-Oehling, Lanzenkirchen, Walpersbach, Kematen an
der Ybbs, Sonntagberg, Paudorf, Absdorf, Hausleiten, Tattendorf,
Stetteldorf am Wagram, Allhartsberg, Engelhartstetten, Heldenberg,
Purgstall, Pyhra, Sierndorf, Eggenburg, Sigmundsherberg, Geras, St.
Bernhard/Frauenhofen, Meiseldorf, Röschitz, Weitersfeld und
Straning-Grafenberg) mit knapp 18.000 Haushalten und Betrieben. Dafür
werden rd. 56 Mio. Euro investiert. Die Vorbereitungen in weiteren
Gemeinden sind bereits in vollem Gange und laufend kommen weitere
dazu. Ziel ist es, in Zukunft pro Jahr rund 35.000 Haushalte an das
NÖ Glasfasernetz anzuschließen.

Mit 35 erschlossenen Gemeinden und über 30.000 Haushalten, ist das
Waldviertel Spitzenreiter, was den Glasfaserausbau in
Niederösterreich betrifft. Somit wurden bereits heute mehr als ein
Drittel aller Gemeinden im ländlichen Raum im Waldviertel nach dem NÖ
Modell mit Glasfaser erschlossen.

Für Reinhard Baumgartner, Geschäftsführer der nöGIG
Projektentwicklungs GmbH, ist eine leistungsfähige
Glasfaserinfrastruktur ein entscheidender Standortfaktor: „Mit dem
Glasfaserausbau schaffen wir für den ländlichen Raum die digitale
Infrastruktur, die maßgeblich dazu beitragen wird,
Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und damit auch Arbeitsplätze zu
schaffen.“

Rückfragen: Lukas Korb, BSc, Marketing und Kommunikation, nöGIG
Service GmbH, Mobil: 0664 60719805, [email protected],
www.noegig.at;Johannes Bergmann, BA M.E.S., Head of Corporate &
Public Affairs, Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft
(öGIG), Mobil: +43 664 965 23 72, [email protected],
www.oegig.at

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