• 22.12.2021, 09:14:50
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  • OTS0031

Altersgerechte Assistenzsysteme: Den technologischen Fortschritt nutzen

Im Rahmen eines Pilotprojekts der LEADER-Region Waldviertler Grenzland werden Einsatzmöglichkeiten von altersgerechten Assistenzsystemen analysiert

Utl.: Im Rahmen eines Pilotprojekts der LEADER-Region Waldviertler
Grenzland werden Einsatzmöglichkeiten von altersgerechten
Assistenzsystemen analysiert =

St. Pölten (OTS/NLK) - Der demographische Wandel, der unter anderem
durch Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung
charakterisiert ist, führt zu neuen Herausforderungen für die
Betreuung älterer Menschen. Der technologische Fortschritt kann in
diesem Zusammenhang Chancen eröffnen, so dass die ältere Bevölkerung
länger selbstbestimmt leben kann. Im Rahmen eines Pilotprojekts der
LEADER-Region Waldviertler Grenzland werden nun Einsatzmöglichkeiten
von altersgerechten Assistenzsystemen, kurz AAL-Systeme, in zunächst
zehn Haushalten analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden
in einem Handbuch gesammelt und sozialen Organisationen oder
pflegenden Angehörigen als Leitfaden zur Verfügung gestellt. „Der
demografische Wandel in Niederösterreich betrifft beinahe alle
Lebensbereiche wie Wirtschaft, Tourismus oder auch Wohnen. Projekte
wie dieses helfen mit den Auswirkungen des steigenden
Durchschnittsalters in Bevölkerung umzugehen“, betont
Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Der Einsatz von altersgerechten Assistenzsystem soll es älteren
Menschen ermöglichen auch in höherem Alter ein weitgehend
selbstbestimmtes Leben zu führen. „Der technologische Fortschritt ist
nicht nur für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich für die
zukünftige Entwicklung von besonderer Bedeutung, sondern bietet auch
für die ältere Bevölkerung vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten“,
erläutert Landesrat Jochen Danninger.

Margit Göll, Obfrau LEADER-Region Waldviertler Grenzland, hebt die
Bedeutung des Projekts für die Region hervor: „Der demografische
Wandel ist auch bei uns ein wichtiges Thema. Mit unserem Projekt
leisten wir einen Beitrag zur Lösung einer aktuellen
Problemstellung.“

Bei dem Pilotprojekt werden verschiedene AAL-Systeme in mindestens 10
Haushalten getestet. An der geplanten Ausbildung in diesem Bereich
sollen professionelle Pflegekräfte sowie betreuende Angehörige
teilnehmen. Die Erkenntnisse über die Wirkung des Einsatzes von
AAL-Systemen sollen gesammelt, evaluiert und in einem Handbuch
dokumentiert werden, um den praktischen Einsatz von AAL im ländlichen
Raum zu verbessern. Dieses Handbuch wird allen Organisationen, die
professionelle Hilfe anbieten, aber auch pflegenden Angehörigen zur
Verfügung gestellt.

„Für Demonstrationszwecke wird außerdem eine Musterwohnung mit den
eingesetzten AAL-Systemen ausgestattet und für Führungen zur
Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Infoveranstaltungen in der
Region durchgeführt und in den regionalen Medien Berichte
veröffentlicht und Kooperationen mit teils regionalen
Technologieanbietern aufgebaut“, informiert Hannes Ziselsberger,
Direktor der Caritas der Diözese St. Pölten.

Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen
Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird
mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
(LEADER-Fördermittel) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die
Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE / LEADER und der
ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen
Danninger beschlossen.

Weitere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl,
Telefon 02742/9000 196 19, E-Mail [email protected], bzw. Büro
Landesrat Jochen Danninger, Mag. Andreas Csar, Telefon
02742/9005-12253, E-Mail [email protected]

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