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Apothekerkammer erfreut: Herba Chemosan in österreichischer Hand

Pharma-Konzern trägt wieder rot-weiß-rot – 80% des Großhandels heimisch

Wien (OTS) - Die Apothekerkammer begrüßt die Herauslösung des Pharmagroßhändlers Herba Chemosan aus der US-amerikanischen Konzernstruktur und zeigt sich sehr erfreut über die neue österreichische Eigentümerschaft. Dass nun einer der wichtigsten Logistik-Partner der Apothekerinnen und Apotheker wieder zu hundert Prozent in rot-weiß-roter Hand sei, stärke die Versorgungssicherheit der Bevölkerung, sichere den Standort Österreich und garantiere auch weiterhin die reibungslose Belieferung aller 1.400 Apotheken mit Medikamenten und Medizinprodukten innerhalb kürzester Zeit, heißt es in einer Stellungnahme der Apothekerkammer. Wie wichtig eine gut funktionierende autonome Liefer- und Versorgungskette sei, zeige sich besonders in Krisenzeiten, wie der aktuellen COVID-19-Pandemie. Es handle sich um eine „hochprofessionelle Kooperation zwischen Großhandel und Apotheken“, die eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherstelle. Ebenso professionell wie bei der Verteilung der COVID-Impfstoffe werde auch bei der bevorstehenden Distribution von COVID-Arzneimitteln vorgegangen werden, versichert die Apotheker:innen-Standesvertretung.

Mit der Übernahme von Herba Chemosan werden sich rund 80 Prozent des Pharma-Großhandels in österreichischer Hand befinden. Der österreichische Marktführer in der Pharmalogistik geht vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde zu 51 Prozent an den bisherigen Vorstand der Herba Chemosan Gruppe, die anderen 49 Prozent werden an die oberösterreichische Invest AG übertragen.

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