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Wiener Fortschrittskoalition verstärkt Förderung queerer Projekte

Mit der Einrichtung eines außerordentlichen Fördertopfes in Höhe von € 100.000,- wird die Projektförderung im LGBTIQ-Bereich für 2022 und 2023 ausgebaut

Wien (OTS) - Die Wiener Fortschrittskoalition setzt damit ein weiteres Versprechen um und stärkt mit dem Ausbau der Förderungen in diesem Bereich die Vielfalt und Innovationskraft der Wiener LGBTIQ-Community.

„Mit dem Sonderfördertopf ‚Queere Vielfalt fördern 2022-2023‘ setzen wir einen starken Impuls für die Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community in Wien. Mit dieser zusätzlichen Förderung stärken wir Vereine und bauen das Beratungs- und Begleitungsangebot für LGBTIQ-Personen aus“, freut sich Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr.

„Wien ist und bleibt die Regenbogenhauptstadt Österreichs. Mit dem Beschluss eines Sonderfördertopfes sollen queere Projekte in hohem Maße gefördert werden. Damit wollen wir die Anliegen der LGBTIQ-Community noch sichtbarer machen und ihr den Rücken stärken!“, ergänzt Gemeinderätin Nicole-Berger-Krotsch.

"Mit dem neuen Förderprogramm setzen wir ein Versprechen unserer Fortschrittskoalition um, nämlich Maßnahmen zu setzen, die insbesondere auch eine starke Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community sicherstellen. Als Fortschrittskoalition stehen wir Seite an Seite mit der LGBTIQ*-Community, um für eine Welt zu kämpfen, in der sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität keine Rolle spielen", so Gemeinderat Thomas Weber.

Die Stadt Wien lädt interessierte Vereine, Organisationen und Initiativen ein, Projekte zum Thema „Queere Vielfalt“ im Rahmen dieses Förderaufrufes bis 31.3.2022 einzureichen und geht von einer durchschnittlichen Förderhöhe von € 8.000,- bis € 20.000,- aus. Die Projekte sollen im Kalenderjahr 2022 beginnen und bis längstens Ende 2023 abgeschlossen werden.

„Es können Projekte mit unterschiedlichen Themenstellungen eingereicht werden, besonders erwünscht sind Projekte zum Ausbau des Beratungs- und Begleitungsangebots für LGBTIQ-Personen, um Corona-bedingte Einschränkungen auszugleichen, zum Ausbau der Angebote für Transgender- und intergeschlechtliche Personen und zum Ausbau der LGBTIQ-Jugend- und Bildungsarbeit“, sagt Wolfgang Wilhelm, Leiter der WASt-Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten.

Die Projektanträge sind online unter https://www.wien.gv.at/menschen/queer/foerderungen/vielfalt.html einzureichen.

Rückfragen & Kontakt:

Wolfgang Wilhelm
Leiter Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt)
T: +43 1 4000 81442
M: wolfgang.wilhelm@wien.gv.at

Stephan Maier
Mediensprecher Vizebürgermeister Wiederkehr
T: +43 1 4000 83213
M: stephan.maier@wien.gv.at

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