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VP-Mickel: „Die Josefstadt braucht Bäume statt Geld“

Pfeilgasse: Die Ersatzpflanzungen von 27 Bäumen werden mit einer Abschlagszahlung umgangen

Wien (OTS) - Im Zuge der Erweiterung des Bildungsgrätzels Pfeilgasse hat die Behörde 30 Ersatzpflanzungen von Bäumen vorgeschrieben. Auf Nachfrage der neuen Volkspartei Josefstadt bei der gestrigen Sitzung im Bezirksparlament, wo genau diese Bäume gepflanzt werden, gab der grüne Bezirksvorsteher Martin Fabisch bekannt, dass keine Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.

„Wir waren wirklich fassungslos über diese Antwort. Bezirksvorsteher Fabisch hat akzeptiert, dass statt 27 neuer Bäume für den Bereich der Schulen, Hort und Kindergarten eine Abschlagszahlung entrichtet wird“, empört sich die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Josefstadt, Veronika Mickel von der neuen Volkspartei.

Grünes Wahlkampfversprechen gebrochen

Mit einer Abschlagszahlung von rund 1.000 Euro pro Baum werden die Ersatzpflanzungen umgangen. „Das heißt, dass mit der Unterstützung vom grünen Bezirksvorsteher nun 1.000 Euro pro Baum gezahlt werden, damit die Bäume nicht gesetzt werden müssen“, erklärt Mickel und erinnert an das grüne Wahlkampfversprechen, dass die Josefstadt 500 neue Bäume bekommt.

„Wir alle wissen, wie wichtig Bäume für unseren dichtbesiedelten Bezirk sind. Und nun nimmt Herr Fabisch lieber 27.000 Euro als 27 Bäume? Wir protestieren heftig, denn das ist ein richtiger Pflanz der Josefstädterinnen und Josefstädter“, so Mickel abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Neue Volkspartei Josefstadt
Mag. Veronika Mickel
Tel. 0676/486 11 01

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