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Fenninger zu Kinderkostenstudie: Wichtiger Grundstein und Aufruf zum sofortigen Handeln

Volkshilfe kündigt Neuberechnung der Kindergrundsicherung an

Wien (OTS) - Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger begrüßt die aktuelle Kinderkostenstudie und sieht sie als Aufruf zum sofortigen Handeln. Die hohen Kosten bestätigen die dramatische Lage, besonders für armutsbetroffene Familien und zeigen, dass es neue Unterstützungsmodelle braucht.

Kinderkostenstudie wichtiger Grundstein

Die Volkshilfe begrüßt die Kinderkostenstudie als einen wichtigen aktuellen Gradmesser der finanziellen Belastung von Familien. Die hohen Kosten zeigen den akuten Handlungsbedarf. „Wir wissen, dass armutsbetroffene Familien relativ gesehen mehr von ihrem Einkommen für Kinder aufwenden müssen. Im aktuellen System werden besonders Alleinerziehende und Geringverdienende benachteiligt, also gerade jene Gruppen, die am meisten Unterstützung benötigen.“ kritisiert Fenninger.

Neuberechnung der Kindergrundsicherung

Angesichts der hohen finanziellen Belastung und dem Umstand, dass im Jahr 2020 mindestens 350.000 Kinder und Jugendliche in Österreich von Armut und Ausgrenzung bedroht waren, braucht es eine Form der Absicherung, die alle erreicht und nachhaltig wirkt.

„Wir begrüßen, dass Sozialminister Mückstein die Kindergrundsicherung ins Spiel bringt. Wir haben das Modell entwickelt, zwei Jahre lang getestet und unsere Forschung hat gezeigt – sie wirkt.“ so Fenninger. Abschließend kündigte Fenninger die Neuberechnung der Höhe der Kindergrundsicherung an, unter anderem unter Einbeziehung der Ergebnisse aus der Kinderkostenstudie.

Rückfragen & Kontakt:

Volkshilfe Österreich
Ruth Schink
+43 676 83 402 222
ruth.schink@volkshilfe.at

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