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Mückstein: Wahl von Franz Pietsch zum Vorsitzenden der EU-Drogenagentur ist Auszeichnung für Österreichs Gesundheitspolitik

Wien (OTS) - Dr. Franz Pietsch, Gruppenleiter und stellvertretender Sektionschef im Gesundheitsministerium, wurde heute vom Verwaltungsrat der in Lissabon angesiedelten EU-Drogenagentur (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, EBDD) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt in dieser Funktion der bisherigen Vorsitzenden Laura d‘Arrigo aus Frankreich.

Mit Franz Pietsch, der seit 2002 Vertreter Österreichs bei der EU-Drogenagentur ist, gelangt ein erfahrener und EU-weit ausgewiesener Experte in Suchtfragen an die Spitze des Verwaltungsrats in dem er zuletzt bereits seit 2016 als Vizevorsitzender wirkte. Er ist u.a. auch Mitglied des Vorstands der beim Europarat für Suchtfragen eingerichteten Pompidou Gruppe und übt auch die Funktion des Vorsitzenden der Stiftung Anton-Proksch-Institut Wien als eine der größten Suchtkliniken Europas aus. Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein gratuliert Dr. Pietsch zu seiner neuen Funktion und sieht die Wahl als weiteren Beweis der hohen Wertschätzung der österreichischen Gesundheitspolitik und Verwaltung auf europäischer Ebene.

„Ich sehe in meiner Wahl ein Zeichen der besonderen Anerkennung der von Österreich bisher schon eingebrachten Expertise in europäischen und internationalen Drogenfragen und freue mich, in dieser verantwortungsvollen Position maßgeblich zur Umsetzung der EBDD-Strategie 2025 im Sinne der Zielsetzung für ein gesünderes und sichereres Europa in den kommenden Jahren beizutragen“, erklärt Franz Pietsch anlässlich seiner Wahl.

Die EBDD wurde 1993 gegründet und ist die führende europäische Einrichtung im Drogenbereich, die unabhängige, wissenschaftliche Evidenz und Analyse zur Verfügung stellt. Sie unterstützt dabei die EU und ihre Mitgliedsstaaten bei der Formulierung und Umsetzung von politischen Entscheidungen und Initiativen im Suchtbereich.

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