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Einmalige Sonntagsöffnung am 19. Dezember: Regeln gelten ausnahmslos für alle!

Öffnung nur für Geschäftsstellen, die im Lockdown geschlossen hatten

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft GPA hat sich mit der WKO Bundessparte Handel in einem Sonderkollektivvertrag darauf geeinigt, dass Geschäfte am vierten Adventsonntag unter klar definierten Rahmenbedingungen einmalig geöffnet werden dürfen. Inzwischen sind auch die dafür notwendigen Verordnungen der Landesregierung veröffentlicht worden.

Sowohl der Sonderkollektivvertrag als auch die Verordnungen sehen eindeutig vor, dass die einmalige Öffnung ausschließlich jene Verkaufsstellen betrifft, die während der Zeit des letzten Lockdowns geschlossen hatten.

„Wir gehen davon aus, dass sich ausnahmslos alle Handelsunternehmen an die gesetzlichen Vorgaben halten. Hier sind die zuständigen Behörden gefordert, die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen“ so die für den Handel zuständige Wirtschaftsbereichssekretärin der Gewerkschaft GPA, Anita Palkovich.

„Wenn sich Handelsketten, die öffnen dürften, dazu entschließen trotzdem nicht aufzusperren, muss das möglich sein. Einkaufszentrenbetreiber sind aufgefordert, von der Betreiberpflicht Abstand zu nehmen und die Entscheidung von Unternehmen zu respektieren“, so Palkovich.

Die GPA erinnert auch an die im Sonderkollektivvertag vereinbarten Rahmenbedingungen für die Beschäftigten, die am Sonntag arbeiten.

* Für die Überstunden an diesem Sonntag ist ein Zuschlag von 100 % zu bezahlen.

* Für die Arbeit am Sonntag gibt es einen zusätzlichen freien Tag (Ersatzruhe)

* Lehrlinge dürfen nicht beschäftigt werden.

* Es muss absolute Freiwilligkeit gewährleistet sein.

* Anfallende Kosten für Kinderbetreuung müssen vom Arbeitgeber übernommen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft GPA - Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511

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