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ÖGB-Reischl: 150 Euro-Bonus der Regierung erfreulich, aber unzureichend

ÖGB fordert Umsatzsteuersenkung auf Strom und Gas für alle Haushalte und Abschalte-Stopp bei nicht bezahlter Rechnung

Wien (OTS) - Es sei zwar erfreulich, dass die Regierung den Vorschlag der Gewerkschaften aufnehme und den einkommensschwächsten Haushalten kurz vor Weihnachten finanziell unter die Arme greife. Das könne angesichts der explodierenden Energiekosten allerdings nur ein erster Schritt sein, betont Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB.

Um nicht nur einkommensschwache, sondern alle Haushalte in Österreich zu entlasten, pocht Reischl auf die ÖGB-Forderung einer Umsatzsteuersenkung auf Strom und Gas für die Wintermonate. „In Anbetracht der Belastungen durch die Teuerung und die Einbußen, die viele ArbeitnehmerInnen durch die Pandemie hinnehmen mussten, haben sich das Österreichs Beschäftigte mehr als verdient”, so Reischl.

Ebenso insistiert die Leitende Sekretärin auf dem Abschalte-Stopp für den Fall, dass jemand die Energierechnung nicht bezahlen kann. „Es darf nicht sein, dass in einem so reichen Land wie Österreich Menschen der Strom abgestellt wird!”, so Reischl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerkschaftsbund 

Alina Bachmayr-Heyda 
Tel.: +43664 2891576 
E-Mail: alina.bachmayr-heyda@oegb.at
Web: www.oegb.at

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