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Prammer/Neßler: Zusätzliche Budgetmittel erlauben Ausbau von Familienberatungsstellen und Suizidprävention

Grüne erfreut über Maßnahmen zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit

Wien (OTS) - „Ziel all unserer politischen Bemühungen sollte es sein, möglichst vielen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Gerade wenn sich jemand aufgrund psychischer Probleme in einer schwierigen Lebenslage befindet, ist es daher unsere Aufgabe, die geeigneten Rahmenbedingungen herzustellen, um den betroffenen Personen bestmöglich zu helfen“, sagt die Justiz- und Verfassungssprecherin der Grünen, Agnes Prammer.

„Es freut uns daher sehr, dass nun auf Betreiben der Grünen die Mittel für Maßnahmen zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit beträchtlich erhöht wurden. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um psychisch beeinträchtigten Menschen dabei zu helfen, aus einer verzweifelten Situation herauszufinden“, sagt die Familiensprecherin der Grünen, Barbara Neßler, zu der beträchtlichen Aufstockung der Budgetmittel im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. So stehen für 2022 zusätzlich 2,9 Millionen Euro und ab 2023 jährlich zusätzlich 1,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Erhöhung der Mittel ist im Zuge der Verhandlungen zum Themenkomplex assistierter Suizid entstanden. „Wenn Menschen über Suizid nachdenken, sind das immer Extremsituationen. Es ist daher wichtig, dass in diesen Lebenslagen gut ausgebildete Expert*innen zur Verfügung stehen, an die sich Betroffene niederschwellig wenden können. Durch eine massive Aufstockung der Mittel für die Suizidprävention sorgt Gesundheitsminister Mückstein dafür, dass diese Hilfe auch flächendeckend und in ausreichendem Maße geleistet werden kann“, sagt Prammer.

Da auch die rund 400 Familienberatungsstellen ein wichtiger Stützpfeiler in der psychosozialen Versorgung der Menschen in Österreich sind, werden auch diese mit zusätzlichen Budgetmitteln gefördert. „Gerade, wenn es um psychosoziale Betreuung von Familien geht, sind die Familienberatungsstellen die erste Anlaufstelle. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese strukturell weiter auszubauen und finanziell auf solide Beine zu stellen. Daher ist die jährliche Aufstockung zum bereits erhöhten Budget für die Familienberatungsstellen ein wichtiger Fortschritt“, erklärt Neßler.

Bereits zuvor wurden die Mittel für die Familienberatungsstellen für 2022 um 2,9 Millionen auf 15,5 Millionen Euro erhöht. Die Aufstockung um 23 Prozent ist die erste Erhöhung seit 21 Jahren und macht nun einen strukturellen Ausbau möglich. Im Zuge der nun beschlossenen Maßnahmen werden die Beratungsstellen nochmals um zusätzlich 600.000 jährlich erhöht.

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