Zum Inhalt springen

ÖGB erneuert Forderung nach Winterpaket: „Regierung darf Menschen jetzt nicht im Stich lassen”

Heizkostenzuschüsse und Senkung der Umsatzsteuer sollen vor Weihnachten Entlastung bringen

Wien (OTS) - „94.000 Haushalte konnten es sich bereits vor der Pandemie nicht leisten, ihre Wohnungen und Häuser ausreichend warm zu halten. Angesichts der anhaltenden Belastungen und dem bevorstehenden Weihnachtsfest wiederholt der ÖGB seine Forderung nach einer finanziellen Unterstützung der Bundesregierung für die österreichischen Haushalte“, erklärt Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB).

Das vom ÖGB vorgeschlagene Winterpaket würde sicherstellen, dass alle Haushalte in Österreich auch zwischen November und März beheizt und beleuchtet werden können. Neben Heizkostenzuschüssen im Rahmen von 120 Millionen Euro für die 400.000 einkommensschwächsten Haushalte  fordert der ÖGB eine Senkung der Umsatzsteuer auf Gas und Strom für alle Haushalte. „Als Akut-Maßnahme ist ein Abschalte-Stopp der Energie-Anbieter bei nicht bezahlter Rechnung notwendig, wenn Haushalte die Rechnung nicht fristgerecht bezahlen können”, so Reischl.

Die Unterstützung durch das Winterpaket käme vor allem jenen Menschen zugute, die durch die Corona-Krise und die steigende Inflation in Bedrängnis geraten sind. „Dazu zählen auch die Heldinnen der Krise, die Teilzeit im Handel arbeiten, Alleinerzieherinnen und BezieherInnen kleiner Pensionen sowie die vielen ArbeitnehmerInnen, die in der Krise ihren Job völlig unverschuldet verloren haben. Diese Menschen darf die Regierung vor Weihnachten nicht im Stich lassen“, so Reischl.  

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerkschaftsbund 

Alina Bachmayr-Heyda 
Tel.: +43664 2891576 
E-Mail: alina.bachmayr-heyda@oegb.at
Web: www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001