Zum Inhalt springen

Valentin: Es geht um leistbaren Wohnbau für rund 60.000 Menschen

Schriftliche Aufforderung der Stadt Wien Besetzung zu beenden ist legitimes Mittel im Rechtsstaat

Wien (OTS/SPW-K) - Nach den monatelangen Besetzungen der Baustelle der - in allen Instanzen genehmigten - Stadtstraße Aspern hat die Stadt Wien die BesetzerInnen nun auch schriftlich aufgefordert, die Baustelle zu verlassen. „Bei allem Verständnis für Anliegen junger Menschen, aber hier geht es nicht um die Lobau, es geht um keine Autobahn, es geht schlichtweg um eine 3,2 km lange Gemeindestraße. Diese verbindet das neue Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern mit der Südosttangente. Die Straße ist behördlich in der Umweltverträglichkeitsprüfung als Auflage vorgeschrieben - ohne Stadtstraße kein Weiterbau in der Seestadt Nord, das sind die Fakten“, so Verkehrsausschussvorsitzender Erich Valentin. Er erinnert auch an die Aussagen der Grünen Verkehrsministerin Gewessler, die sich klar für die Notwendigkeit des sozialen Wohnbaus in der wachsenden Stadt ausgesprochen hat, für die es Stadtstraße und S1 Spange braucht. Somit gibt es „Grünes Licht“ für das Infrastrukturprojekt der Stadt Wien.

Die Stadt Wien hat in den letzten Monaten alles versucht, die KritikerInnen von der Notwendigkeit der Stadtstraße zu überzeugen, es gab Gesprächsrunden und Appelle, leider ohne Erfolg.

Doch für die Stadt Wien ist der leistbare Wohnbau ein zentrales Credo, das die wachsende Millionenstadt Wien seit Jahrzehnten auszeichnet. „Wir sorgen für die Jungen und für die nächsten Generationen vor, mit leistbaren und attraktiven Wohnungen. Und wir setzen dabei ganz intensiv auf Klimaschutz, denn die Stadt der kurzen Wege in den neuen Stadtentwicklungsgebieten sind ein zentraler Beitrag zum Klimaschutz. Wir verhindern mit sozialem Wohnbau auch die Absiedelung ins Umland, die nachweislich schädlich für das Klima ist, bedeutet sie doch mehr Bodenversiegelung und mehr Pendlerverkehr“, so Valentin. Er appelliert erneut an die BesetzerInnen, die Baustelle zu verlassen und gemeinsam mit der Stadt Wien weiter am Klimaschutz zu arbeiten. „Eins muss klar betont werden: Wer die Stadtstraße verhindert, verhindert den Bau Zigtausender leistbarer Wohnungen für Wien. Und das kann die Stadt Wien nicht zulassen“, so Valentin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Elisabeth Auer
Leitung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
elisabeth.auer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001