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HILFERUF – Gefahr der Arbeitsniederlegung, sollte eine Impflicht kommen

Bis zu 100 Pflegekräfte legen Ihre Arbeit nieder!

Wien (OTS) - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Gesundheitsminister,

ich besitze neben anderen Unternehmen auch eine 24h-Heimpflege mit ca.100 BetreuerInnen die 50 Kunden in Pflege Zuhause rund um die Uhr betreuen.

Nun muss ich mich mit einem dringenden Hilferuf an Sie wenden:

Es besteht die große Gefahr, dass viele meiner MitarbeiterInnen und BetreuerInnen komplett oder teilweise ab Februar die Arbeit niederlegen.

Wie sollen wir die PflegekundInnen weiter betreuen?

Mit Zwang erreichen wir einen Zusammenbruch des gesamten Systems und wahrscheinlich nicht nur des Gesundheitssystems. Ich möchte Ihnen das mit diesem Schreiben klar verdeutlichen. Diese PflegerInnen testen sich nahezu täglich. Mittlerweile weiß man, dass die Impfung nur den eigenen Verlauf mildern kann und nur das Testen andere Personen schützt.

Wie sollen wir eine Betreuung garantieren, wenn die Pflegekräfte noch weniger werden? So kann man mit den ehrenwerten wichtigen Menschen nicht umgehen. Auch wenn eine Impfplicht rechtlich möglich sein könnte, moralisch wird diese scheitern.

Nicht auszumalen was dann in den Krankhäusern los ist!

Meine Frage: Wer kümmert sich dann um die pflegenden Familien?

Es geht hier um Leben und Tod für die gepflegten KundInnen, jedes Leben zählt.

Ich werde und muss dann jedes einzelne Schicksal der Unterversorgten, Lebensgefährdeten oder gar Verstorbenen namentlich veröffentlichen. Die Angehörigen wissen gar nicht, wie man schwere Pflegefälle versorgt.

Unsere KundInnen sind gerade wegen Corona die gefährdendste Personengruppe, aber ohne Pflege werden diese bestimmt versterben.

Und das bei einer Betreuung, die sich laufend testet und daher keine Probleme macht.

Von dem Politikversagen spreche ich hier nicht. Der Schaden wird durch diesen Schritt höchstwahrscheinlich noch größer. Es ist zu befürchten, dass Österreich ins Chaos stürzt, ob gewollt oder ungewollt. Das ist eine Riesengefahr!

Ich ersuche um eine dringende Lösung und rasches Handeln. Für Gespräche und Lösungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Polsterer


Dieses Schreiben geht auch an PolitikerInnen, samt Landeshauptleute, sowie Medien im In- und Ausland.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Polsterer / +43 6641503520

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