• 09.12.2021, 13:54:36
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trend: Novogenia vor Börsegang

Der Salzburger Eigentümer Daniel Wallerstorfer bringt sein Großlabor für Corona-Testungen an die Börse München.

Utl.: Der Salzburger Eigentümer Daniel Wallerstorfer bringt sein
Großlabor für Corona-Testungen an die Börse München. =

Wien (OTS) - Das Salzburger Covid-Testlabor Novogenia steht vor dem
Gang auf den Kapitalmarkt. Wie das Wirtschaftsmagazin „trend“ in der
am Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Eigentümer Daniel
Wallerstorfer für die deutsche Holdinggesellschaft seines Großlabors
(Novogenia Holding AG) in Eugendorf, Salzburg bereits ein so
genanntes „stilles Listing“ an der Münchener Börse durchgeführt. Die
Aktien des größten Genanalysenlabors in Österreich sind vorläufig nur
für einen eingeschränkten Personenkreis handelbar und haben nach
wenigen Tagen ihren Wert von sieben auf zuletzt 19 Euro je Aktie mehr
als verdoppelt. Im Jänner soll dann ein öffentliches Angebot für eine
breite Streuung erfolgen, sagt Wallerstorfer. Dann wird auch das
exakte Volumen des Börsegangs feststehen. Laut trend will er seinen
Anteil von knapp unter 50 Prozent behalten.

Novogenia-Gründer Daniel Wallerstorfer ist Molekularbiologe, der seit
10 Jahren Genanalysen für sogenannte „Lifestyle-Tests“ anbietet
(Herstellung von individuell konzipierten Nahrungsergänzungsmitteln
und Kosmetika). Darüber hinaus finden sie Anwendung in der
Diagnostik, Therapie und Prävention von Krankheiten für
niedergelassene Ärzte. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte Novogenia
sukzessive mehr Aufträge im Bereich der Covid-Massen-Screenings in
den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich
übernommen. Zuletzt war man auch (mit Partnern) für Schultests in
sechs Bundesländern und für Testungen bei Unternehmen verantwortlich.
Auch Bayern interessierte sich jüngst für eine Zusammenarbeit mit den
Österreichern.

Wallerstorfer hat dafür parallel zu der Wiener Variante einen
speziellen Gurgeltest entwickelt, der die Infektiosität der Spülprobe
für den Transport durch ein vorbehandeltes Teströhrchen herabsetzt.
Mittlerweile hat er das Labor auf eine Wochenkapazität von
rechnerisch 4,8 Millionen Corona-Tests hochskaliert, bis knapp unter
300.000 Proben werden derzeit alleine pro Nacht analysiert.

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