• 09.12.2021, 11:13:50
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„dokFilm“-Premiere „Der letzte Leonardo – Das teuerste Kunstwerk der Welt“: Meisterhafter Kunstthriller am 12. Dezember in ORF 2

Auf den Spuren des mysteriösen Gemäldes und eines Kunstmarkts außer Rand und Band

Utl.: Auf den Spuren des mysteriösen Gemäldes und eines Kunstmarkts
außer Rand und Band =

Wien (OTS) - Original oder Fake? In den vergangenen Tagen wurden die
Spekulationen um „Salvator Mundi“, den „Retter der Welt“,
wiederbelebt: Ist das Gemälde tatsächlich das letzte, lange als
verschollen gegoltene Werk von Leonardo da Vinci oder eine der
größten Betrügereien der Kunstgeschichte? Zumindest hat das
Christusbild im November 2017 bei einer Christie’s-Auktion den
Rekordwert von 450 Millionen Dollar erzielt – eine noch nie da
gewesene Summe für ein Kunstwerk. In der Dokumentation „Der letzte
Leonardo – Das teuerste Kunstwerk der Welt“, die im „dokFilm“ am
Sonntag, dem 12. Dezember 2021, um 23.05 Uhr in ORF 2 ORF-Premiere
feiert, folgt Regisseur Antoine Vitkine den Spuren des Gemäldes, das
2005 bei einer Provinz-Auktion in den USA aufgetaucht ist, bringt
hochrangige beteiligte Akteurinnen und Akteure in bemerkenswerten
Interviews zum Sprechen und entlarvt einen außer Rand und Band
gewordenen Kunstmarkt, in dem Täuschen und Tarnen, Mythen, Macht und
Marketing die Szene beherrschen. Ein meisterhafter, investigativer
Thriller über das bislang teuerste Gemälde aller Zeiten.

Mehr zum Inhalt:

Über die Echtheit des „Salvator Mundi“ sind sich Expertinnen und
Experten weltweit uneinig. Zweifel an der Urheberschaft flammten
bereits auf, als das Gemälde 2019 bei einer großen Da
Vinci-Ausstellung zum 500-Jahr-Jubiläum des großen Meisters im
Pariser Louvre nicht gezeigt wurde. Wissenschaftliche Analysen im
Museum waren zu dem Schluss gekommen, dass das Oeuvre im Atelier
Leonardos entstanden sei, dieser selbst aber nur minimal dazu
„beigetragen“ habe. Der Käufer des Werks, ein saudi-arabischer Prinz,
soll bis in die höchsten politischen Kreise interveniert haben, das
Bild neben Mona Lisa aufhängen zu lassen. Doch der Louvre weigerte
sich.

Die Mitwirkenden in diesem Thriller sind besser als jede
Hollywood-Besetzung – und sie sind echt: Die Händler, die Berater,
die Expertinnen und Experten, ein Oligarch, ein Scheich. Sie alle
spielen um die Wette – im Dienste der Kunst oder doch mehr zum
eigenen Nutzen, wer weiß das schon? Und so bleibt die Echtheit des
„Retters der Welt“ im Dunkeln und ward, seit der Hammer bei
Christie's fiel, nie mehr in der Öffentlichkeit gesehen.

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