• 07.12.2021, 11:02:01
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Schramböck: Exporte und Importe wieder über Vorpandemieniveau

Österreichs Außenhandel Jänner bis September 2021

Utl.: Österreichs Außenhandel Jänner bis September 2021 =

Wien (OTS/BMDW) - Die heute von der Statistik Austria
veröffentlichten Zahlen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs
Österreichs im Zeitraum Jänner bis September 2021 bestätigen, dass
sich Österreichs Wirtschaft nach dem Pandemieschock kräftig erholte.
„Der österreichische Außenhandel ist wieder deutlich über dem
Vorkrisenniveau. Unsere Exporteure und ihre Produkte sind
international gefragt. Die Exportwirtschaft sichert in Österreich
jeden zweiten Arbeitsplatz und sorgt für Wohlstand. Eine aktive
Handelspolitik ist ein entscheidender Motor für die Entwicklung eines
internationalen Wirtschaftsstandortes wie Österreich“, so
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck zu den heute von der
Statistik Austria veröffentlichten Zahlen. Die Exporte stiegen um
+16,3 Prozent auf 121,8 Milliarden Euro, die Importe um +22,5 Prozent
auf 129,8 Milliarden Euro. Sowohl Exporte als auch Importe lagen
damit wieder über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Da die Exporte
weniger stark anstiegen als die Importe, erhöhte sich das
Handelsbilanzdefizit auf -8,0 Milliarden Euro. Das liegt in erster
Linie an den infolge von Pandemie, Lieferkettenproblemen und den
Entwicklungen auf Rohstoffmärkten verursachten Anstieg der
Importpreise: Der Rohstoffpreisindex stieg in den ersten neun Monaten
um 67 Prozent.

Trend zu verstärktem Handel mit EU-Mitgliedstaaten hält an

Der Exportzuwachs in andere EU27-Mitgliedstaaten fiel mit +17,0
Prozent stärker aus als der in Drittstaaten mit +14,6 Prozent. Der
EU27-Anteil an den österreichischen Exporten stieg daher von 67,7 auf
68,2 Prozent. Fünf Destinationen verzeichneten besonders hohe
Zuwachsraten: Deutschland (+16,4 Prozent), Italien (+27,1 Prozent),
Polen (+21,2 Prozent), Ungarn (+20,4 Prozent) und Tschechien (+19,6
Prozent). Bei Exporten in wichtige Drittstaaten fallen die Zuwächse
in die USA (+18,3 Prozent) und nach China (+26,4 Prozent) ins Auge.
„Die Krise unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des
funktionierenden EU-Binnenmarkts für die österreichische
Exportwirtschaft“ so Ministerin Schramböck.

Differenzierte Entwicklung in den wichtigsten Warengruppen

Bei der wichtigsten Warengruppe Maschinen und Fahrzeuge (Anteil 37,2
Prozent) konnte ein Zuwachs bei den Exporten von +15,7 Prozent
verzeichnet werden. Innerhalb dieser Gruppe stiegen die Ausfuhren von
Straßenfahrzeugen um +21,8 Prozent. Auch bei allen andern
Warengruppen wurden sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen
Zunahmen verzeichnet.

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