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SJ-Stich: “Claudia Plakolm muss die Ignoranz der Bundesregierung gegenüber Jugendlichen endlich beenden!”

Sozialistische Jugend stellt 3-Punkte-Forderungsplan an neue Staatssekretärin Claudia Plakolm

  • Seit Jahrzehnten sträubt sich die ÖVP gegen sinnvolle Maßnahmen für Jugendliche und betreibt stattdessen Politik für die reichsten 5% des Landes. Die wirksamste Maßnahme, um Kindern und Jugendlichen in Österreich wirklich zu helfen, ist, die ÖVP in Opposition zu schicken
    Paul Stich
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  • Seit Beginn der Pandemie stellt die türkis-grüne Bundesregierung die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen hinten an. Die aktuelle Postenschacherei, die eine neue Staatssekretärin mit sich bringt, muss hier Anlass für eine radikale Veränderung sein
    Paul Stich
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Wien (OTS) -Seit Beginn der Pandemie stellt die türkis-grüne Bundesregierung die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen hinten an. Die aktuelle Postenschacherei, die eine neue Staatssekretärin mit sich bringt, muss hier Anlass für eine radikale Veränderung sein”, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ) anlässlich der Bestellung von JVP-Chefin Claudia Plakolm zur Staatssekretärin im Bundeskanzleramt. Stich formuliert drei Forderungen, die die SJ an Plakolm stellt.

Die erste Forderung betrifft die psychische Gesundheit von Jugendlichen. “Tausende Jugendliche in Österreich plagen psychische Probleme. Die Bundesregierung weigert sich beharrlich, das notwendige Angebot an Psychotherapie sicherzustellen. Dieser Zustand ist untragbar. Jeder und jede Jugendliche hat das Recht auf einen Betreuungsplatz, wenn dieser benötigt wird”, so Stich.

Der zweite Punkt beleuchtet die Rolle von Kindergärten, Schulen, Lehrwerkstätten und Universitäten. “Anstatt monatelang Pläne für das Öffnen der Skigebiete zu wälzen, müssen künftig Bildungseinrichtungen jene Priorität bekommen, die aktuell die Skindustrie genießt. Sie sind die letzten Einrichtungen, die zusperren - und die ersten, die wieder öffnen dürfen”, so Stich.

Der dritte Punkt betrifft die finanzielle Grundlage der außerschulischen Jugendarbeit. “Seit 2001 wurde die Förderung für außerschulische Jugendarbeit nicht mehr an die Inflation angepasst. Außerschulische Jugendorganisationen haben damit seit 2001 einen finanziellen Realverlust von rund 40% erlitten. Auch in der Abgeordnetenzeit von Plakolm hat sich die ÖVP massiv gegen diese dringenden Anpassungen gesträubt. Es liegt nun an ihr, dieses Ausbluten der Jugendarbeit endlich zu stoppen”, führt Stich aus.

Zugleich stellt Stich klar, dass seine Hoffnungen begrenzt sind. “Seit Jahrzehnten sträubt sich die ÖVP gegen sinnvolle Maßnahmen für Jugendliche und betreibt stattdessen Politik für die reichsten 5% des Landes. Die wirksamste Maßnahme, um Kindern und Jugendlichen in Österreich wirklich zu helfen, ist, die ÖVP in Opposition zu schicken”, so Stich abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Rennhofer
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 541 70 80
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