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Rote Jugendorgas: „Massiver Anstieg von Gewalt von Männern gegen Frauen unter Frauenministerin Raab. Sie muss zurücktreten!“

Aktion kritischer Schüler*innen, die Junge Generation in der SPÖ, die Sozialistische Jugend und der Verband sozialistischer Student*innen Österreichs kritisieren die Regierung scharf.

  • Frauenministerin Raab ist offensichtlich nicht in der Lage, die strukturelle Gewalt gegen Frauen zu brechen. An den Händen der Frauenministerin und der Bundesregierung klebt Blut!
    Romana Greiner, SJ
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  • Die türkise Familie ist, wie wir gestern wieder feststellen durften, offensichtlich nur mit sich selbst beschäftigt. Statt sich um die Sicherheit der Frauen in Österreich zu kümmern, kümmern sie sich nur um ihre nächsten Posten!
    Patricia Katsulis, JG
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  • Für einen nachhaltigen Ausbau der Gewaltprävention und des Gewaltschutzes brauchen wir jetzt dringend 228 Mio. Euro und 3.000 zusätzliche Anstellungen in Beratungs- und Gewaltschutzeinrichtungen.
    Lena Diemerling, VSStÖ
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  • Der gefährlichste Ort für Frauen sind die eigenen vier Wände. Für viele von Gewalt betroffene Frauen wird es mit dem neuerlichen Lockdown noch schwieriger, Hilfe zu suchen.
    Klara Heigelmayer, AKS
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Wien (OTS) - “30 Frauenmorde und die Bundesregierung ist nur mit sich selbst beschäftigt. Eine Frauenministerin, die das zulässt, ist rücktrittsreif!“ fordern die Frauensprecherinnen der roten Jugendorganisationen unisono.

Während das Missmanagement der Türkis-Grünen Regierung unsere Intensivstationen überlaufen lässt, kommt bereits für die 30. Frau jede Hilfe zu spät: 30 Femizide zählen wir 2021 in Österreich, davon alleine 7 im November. Alle 1,5 Wochen ermordet in Österreich ein Mann eine Frau. “Frauenministerin Raab ist offensichtlich nicht in der Lage, die strukturelle Gewalt gegen Frauen zu brechen. An den Händen der Frauenministerin und der Bundesregierung klebt Blut!“, stellt die Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend, Romana Greiner, fest.

Die Frauensprecherinnen der roten Jugendorganisationen kritisieren, dass die Bundesregierung bei struktureller Gewalt an Frauen zu wenig unternimmt. 30 Femizide und über 50 Mordversuche von Männern an Frauen - und Susanne Raab schaut nur zu . Trotz dieser dramatisch hohen Anzahl an Femiziden sieht die Regierung keinen dringenden Handlungsbedarf, allen voran Frauenministerin Raab und Innenminister Nehammer. “Die türkise Familie ist, wie wir gestern wieder feststellen durften, offensichtlich nur mit sich selbst beschäftigt. Statt sich um die Sicherheit der Frauen in Österreich zu kümmern, kümmern sie sich nur um ihre nächsten Posten!”, ist Frauensprecherin der JG, Patricia Katsulis, empört.

Das türkise System wird fortgesetzt und wir werden wieder nur mit leeren Ankündigungen und Versprechen abgespeist, während Frauen in Österreich weiterhin tagtäglich mit unzähligen Formen von Gewalt konfrontiert sind. “Für einen nachhaltigen Ausbau der Gewaltprävention und des Gewaltschutzes brauchen wir jetzt dringend 228 Mio. Euro und 3.000 zusätzliche Anstellungen in Beratungs- und Gewaltschutzeinrichtungen. Diese Forderungen nach einer Ausfinanzierung bleiben im Türkis-Grünen Budget einfach unberücksichtigt. Darin ist nur ein Zehntel der geforderten Summe vorgesehen.”, meint VSStÖ Frauensprecherin Lena Diemerling.

“Nur bei einem Frauenmord wurde heuer im Vorfeld die Polizei gerufen - ein Armutszeugnis für den zuständigen Innenminister Nehammer. Offensichtlich hat die Exekutive ein Vertrauensproblem seitens Österreichs Frauen. Dass ausgerechnet Nehammer nun Ex-Kanzler Kurz folgen soll, ist eine einzige Farce. Ihm die Republik zu überlassen ist verantwortungslos!”, so stv. Frauensprecherin der JG Jasmina Malkoc.

Hinzu kommt, dass häusliche Gewalt durch die Pandemie noch weiter gestiegen ist. Umso fataler, dass wir uns nun aufgrund des katastrophalen Krisenmanagements der Bundesregierung bereits im 4. Lockdown befinden. “Der gefährlichste Ort für Frauen sind die eigenen vier Wände. Für viele von Gewalt betroffene Frauen wird es mit dem neuerlichen Lockdown noch schwieriger, Hilfe zu suchen. Gerade jetzt werden sie noch stärker von ihren gewalttätigen Partnern kontrolliert. Auch das ist ein Verschulden und Totalversagen dieser Bundesregierung!, betont AKS Sprecherin für Feminismus Klara Heigelmayer.

“Wie viele Männer können Frauen noch ermorden, bis Frauenministerin Raab und die Bundesregierung endlich Verantwortung übernehmen und handeln? Österreichs Frauen brauchen jetzt Hilfe und keine Regierung, die nur mit sich selbst beschäftigt ist!”, stellen die Frauensprecherinnen der roten Jugendorganisationen abschließend klar.

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Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Rennhofer
SJ-Pressesprecher
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