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Demo: Gegen Antisemitismus und Faschismus! Solidarisch gegen die Pandemie!

Breites Bündnis kündigt Proteste gegen den Aufmarsch von Corona-Verharmloser:innen am 4. Dezember in Wien an!

  • Am 4. Dezember wollen wir als Antifaschist:innen nicht der extremen Rechten und ihren Mitläufer:innen die Straßen von Wien überlassen. Deshalb rufen wir zu einer Demonstration um 12 Uhr am Stephansplatz auf, um dem Aufmarsch des Grauens zu begegnen und uns den öffentlichen Raum mit unseren eigenen Inhalten anzueignen. Der rechten Erzählung setzen wir Solidarität und die Möglichkeit eines Endes der organisierten Traurigkeit des Kapitalismus entgegen!
    Antifa AG der Plattform Radikale Linke
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  • Bei allem Verständnis für die Angst vor dem Virus, haben wir kein Verständnis für Parolen, die den Holocaust relativieren und Geschichtsrevisionismus betreiben, und kein Verständnis für die, die immer noch hinter rechtsextremen Transparenten herlaufen! Faschismus ist immer noch keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!
    Dagmar Schindler, Obfrau des KZ-Verband/VdA Wien
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  • Es kann nicht sein, dass wir Juden und Jüdinnen in Wien Angst haben müssen aus dem Haus zu gehen weil Neonazis durch die Stadt ziehen und es keine solidarische zivilgesellschaftliche Antwort darauf gibt. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Coronaleugner:innen Hand in Hand mit Esoteriker:innen, rechtsextremen Politiker:innen und Burschenschaftern die Sicherheit und Gesundheit unserer Gesellschaft mit Füßen treten.
    Jüdische österreichische HochschülerInnen (JöH)
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  • Antifaschistische Studierendenproteste haben eine lange Tradition. Von den Protesten gegen antisemitische Lehrende wie Taras Borodajkewycz oder den Demonstrationen gegen den Akademikerball - als ÖH Uni Wien sind wir uns unserer Rolle als gesellschaftliche Vertretung der Studierenden bewusst. Besonders Studierende of Colour und jüdische Studierende sind betroffen, wenn alle zwei Wochen ein Demozug, angeführt von gewaltbereiten Neonazis & Faschist_innen, durch Wiens Straßen zieht und ohnehin schon marginalisierte Personen bedroht.
    ÖH Uni Wien
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  • Wir sehen die Demo am kommenden Samstag auch als ein Zeichen gegen die menschenverachtende Hetze, gegen die Legitimierung der Missachtung gültiger Asylrechte und gegen die Salonfähigkeit einer rassistischen Politik in Österreich. Wir lassen den Rechten nicht den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda gegen geflüchtete Menschen und stehen solidarisch Seite an Seite gegen den Faschismus!
    SOS Balkanroute
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  • Uns als Feminist:innen Raum zu nehmen, bedeutet auch, ihn gegen Rechtsextreme, Antisemit:innen, queerfeindliche Antifeminist:innen und alle jene, die kein Interesse an einer solidarischen Zukunft und einem guten Leben für alle haben, zu verteidigen.
    AG Feministischer Streik, Plattform Radikale Linke
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Wien (OTS) - Am 4. Dezember wollen erneut tausende Antisemit:innen, Verschwörunsgläubige, Corona-Leugner:innen, christliche Fundamentalist:innen, esoterische Halb-Faschist:innen und ihre Mitläufer:innen mit ihren Demonstrationen die Wiener Innenstadt in Beschlag nehmen. Weitgehend unbehelligt von der Polizei werden Journalist:innen angegriffen, Menschen rassistisch bedroht, und die Jüdische Gemeinde muss ihre Mitglieder aufgrund der Bedrohungslage auffordern, zu Hause zu bleiben. Auch beim vergangenen Aufmarsch gab es dokumentierte antisemitische und rassistische Übergriffe und die extreme Rechte setzte sich wiederholt an die Spitze der Mobilisierungen: Über Stunden hinweg führten neofaschistische Identitäre den Demozug, zu dem die FPÖ aufgerufen hatte, mit ihren Bannern an. Ihnen ist es ein willkommener Anlass, um Propaganda für ihre menschenverachtenden Zwecke zu machen.

Am 4. Dezember wollen wir als Antifaschist:innen nicht der extremen Rechten und ihren Mitläufer:innen die Straßen von Wien überlassen. Deshalb rufen wir zu einer Demonstration um 12 Uhr am Stephansplatz auf, um dem Aufmarsch des Grauens zu begegnen und uns den öffentlichen Raum mit unseren eigenen Inhalten anzueignen. Der rechten Erzählung setzen wir Solidarität und die Möglichkeit eines Endes der organisierten Traurigkeit des Kapitalismus entgegen!“ - Antifa AG der Plattform Radikale Linke.

Bei allem Verständnis für die Angst vor dem Virus, haben wir kein Verständnis für Parolen, die den Holocaust relativieren und Geschichtsrevisionismus betreiben, und kein Verständnis für die, die immer noch hinter rechtsextremen Transparenten herlaufen! Faschismus ist immer noch keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!" - Dagmar Schindler, Obfrau des KZ-Verband/VdA Wien.

Es kann nicht sein, dass wir Juden und Jüdinnen in Wien Angst haben müssen aus dem Haus zu gehen weil Neonazis durch die Stadt ziehen und es keine solidarische zivilgesellschaftliche Antwort darauf gibt. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Coronaleugner:innen Hand in Hand mit Esoteriker:innen, rechtsextremen Politiker:innen und Burschenschaftern die Sicherheit und Gesundheit unserer Gesellschaft mit Füßen treten.“ - Jüdische österreichische HochschülerInnen (JöH)

"Antifaschistische Studierendenproteste haben eine lange Tradition. Von den Protesten gegen antisemitische Lehrende wie Taras Borodajkewycz oder den Demonstrationen gegen den Akademikerball - als ÖH Uni Wien sind wir uns unserer Rolle als gesellschaftliche Vertretung der Studierenden bewusst. Besonders Studierende of Colour und jüdische Studierende sind betroffen, wenn alle zwei Wochen ein Demozug, angeführt von gewaltbereiten Neonazis & Faschist_innen, durch Wiens Straßen zieht und ohnehin schon marginalisierte Personen bedroht." - ÖH Uni Wien


Wir sehen die Demo am kommenden Samstag auch als ein Zeichen gegen die menschenverachtende Hetze, gegen die Legitimierung der Missachtung gültiger Asylrechte und gegen die Salonfähigkeit einer rassistischen Politik in Österreich. Wir lassen den Rechten nicht den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda gegen geflüchtete Menschen und stehen solidarisch Seite an Seite gegen den Faschismus!" - SOS Balkanroute


Uns als Feminist:innen Raum zu nehmen, bedeutet auch, ihn gegen Rechtsextreme, Antisemit:innen, queerfeindliche Antifeminist:innen und alle jene, die kein Interesse an einer solidarischen Zukunft und einem guten Leben für alle haben, zu verteidigen.“ - AG Feministischer Streik, Plattform Radikale Linke.


Zur antifaschistischen Demonstration um 12 Uhr am Stephansplatz rufen auf: Plattform Radikale Linke, Jüdische österreichische Hochschüler:innen, ÖH Uni Wien, SOS Balkanroute, KZ-Verband/VdA Wien, Antifa Wien West, System Change not Climate Change, Jugendrat, Black Voices Volksbegehren, Demokratische Kräfteplattform, trans*tifa wien, Sozialistische Jugend Wien, Riders Collectiv, Stephanie Sargnagel uvm.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit
+43 (0) 676 90 25 332
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