- 02.12.2021, 08:52:24
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AK Erfolg: Geld zurück für angebliche „China-Masken“ von Hygiene Austria und Palmers
AK hat zwei Musterverfahren und Privatbeteiligtenanschlüsse geführt – AK hat jetzt Vergleich mit beiden Unternehmen geschlossen – KonsumentInnen bekommen Geld zurück
Utl.: AK hat zwei Musterverfahren und Privatbeteiligtenanschlüsse
geführt – AK hat jetzt Vergleich mit beiden Unternehmen
geschlossen – KonsumentInnen bekommen Geld zurück =
Wien (OTS) - Es soll der Verdacht bestehen, dass der Maskenhersteller
Hygiene Austria aus China importierte FFP2-Masken als „Made in
Austria“ umetikettiert haben soll – viele KäuferInnen fühlten sich
getäuscht. Für diese gibt es nun Geld zurück: Die AK hat mit Hygiene
Austria und Palmers einen Vergleich erzielt. Insgesamt erhalten 57
KonsumentInnen fast 10.200 Euro – im Schnitt sind es 178 Euro pro
KonsumentIn.
Dem Maskenhersteller Hygiene Austria wird laut Medienberichten
vorgeworfen, chinesische FFP2-Masken angekauft und diese dann als in
Österreich produzierte Ware verkauft zu haben. Die Masken sollen
zuvor unter fragwürdigen hygienischen Umständen von
SchwarzarbeiterInnen umetikettiert worden sein. Strafrechtliche
Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft
laufen.
Nach Auffliegen des „Maskenskandals“ meldeten sich zu Jahresbeginn
57 KonsumentInnen bei der AK. Sie hatten die FFP2-Masken von Hygiene
Austria oder Palmers gekauft und fühlten sich von der Bewerbung „Made
in Austria“ getäuscht. Für ihre Kaufentscheidung war „Made in
Austria“ ausschlaggebend, und sie nahmen für eine vermeintlich
vertrauenswürdige und qualitativ hochwertigere Herstellung in
Österreich bewusst höhere Kosten in Kauf.
Die AK hat die Forderungen erfolgreich durchgesetzt: Die AK hat
zwei Musterverfahren vor dem Bezirksgericht für Handelssachen Wien
und Privatbeteiligtenanschlüsse im strafrechtlichen
Ermittlungsverfahren der Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft geführt. Nun konnte eine
außergerichtliche Lösung mit Hygiene Austria und Palmers gefunden
werden. Die beiden Unternehmen zahlen trotz unterschiedlicher
Rechtsstandpunkte aus wirtschaftlichen Überlegungen den vollen
Kaufpreis für die FFP2-Maksen retour. Insgesamt fließen 10.170 Euro
an die KonsumentInnen.
Die AK hat die betroffenen KonsumentInnen bereits informiert, dass
sie ihr Geld zurückbekommen. Für alle anderen KonsumentInnen gilt:
Wer noch Rechnungen der FFP2-Masken von Palmers oder Hygiene Austria
hat, kann sich bei der AK melden – wir helfen, das Geld
zurückzuholen:
https://wien.arbeiterkammer.at/kontakt-konsumentenschutz
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