Wölbitsch/Kieslich ad Lobautunnel: Entscheidung von Gewessler zeugt von kompletter Verantwortungslosigkeit

Schlag ins Gesicht der Wienerinnen und Wiener - Angriff auf Wirtschaft und Verkehr – Stehen für gemeinsames Vorgehen zur Verfügung

Wien (OTS) - „Die heutige Entscheidung von Verkehrsministerin Gewessler ist völlig unverständlich, zeugt von kompletter Verantwortungslosigkeit und ist geradezu ein Schlag ins Gesicht der Wienerinnen und Wiener. Dieser Entscheidung muss entschieden entgegengetreten werden“, so Klubobmann Markus Wölbitsch und Verkehrssprecher Gemeinderat Wolfgang Kieslich in einer ersten Reaktion. So habe Bundesministerin Gewessler heute verlautbart, dass nach einer entsprechenden Evaluierung der Lobautunnel nicht realisiert werde.

Zwtl.: Wir rufen Bürgermeister zur Zusammenarbeit auf

„Die Stadt Wien, allen voran Bürgermeister Ludwig, hat bereits Klagen gegen die einseitige Absage der Bundesministerin angekündigt. Wir als neue Volkspartei Wien können dieses Vorhaben nur bekräftigen und rufen den Bürgermeister zur Zusammenarbeit auf“, so der Klubobmann weiter. Sämtliche rechtliche und politische Möglichkeiten gelte es nun auszuloten.

Zwtl.: Es geht um die Entlastung der gesamten Ostregion

Es steht zweifelsfrei fest, dass der S1-Lückenschluss samt Lobautunnel in puncto Verkehrsentlastung völlig alternativlos ist. „Es geht nicht nur um die Entlastung der Donaustadt, sondern von ganz Wien und der gesamten Ostregion. Jeder kleine Ort hat mittlerweile eine Umfahrung, warum sollte dies nicht endlich auch in der Bundeshauptstadt möglich sein?“, so Kieslich.

Ohne Lobautunnel werde sich auch weiterhin der Schwerverkehr mitten durch die Stadt wälzen und einen zusätzlichen CO2-Ausstoß von ca. 75.000 Tonnen jährlich erzeugen. „Die aktuelle Situation verursacht Staukosten von rund 500 Mio. Euro Jährlich. Das ist untragbar. Vor allem für eine Partei die sich als „Grün“ bezeichnet. Hier wird ein jahrzehntelanges Projekt mutwillig torpediert“, so der Verkehrssprecher weiter.

Zwtl.: Zukunftsprojekt muss gerettet werden!

Darüber hinaus werden tausende Arbeitsplätze geschaffen, die am Ende die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener verbessern. Unter dem Strich würde Österreich im Falle einer Nichtrealisierung eine Wertschöpfung von 12,6 Milliarden Euro über zehn Jahre entgehen. „Es ist evident, dass Bundesministerin Gewessler die wirtschaftliche und verkehrspolitische Entwicklung unserer Stadt geradezu aufs Spiel setzt. Umso mehr muss der Bürgermeister nun alle rechtlichen Schritte in Betracht ziehen, um dieses Zukunftsprojekt zu retten“, so Wölbitsch und Kieslich abschließend.

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