Die Schüler:innenorganisation Verde Wien spricht sich gegen Distance Learning aus

Die Schüler:innenorganisation Verde Wien setzt sich für Präsenzunterricht an den Schulen ein und fordert mehr Unterstützung von der Politik

  • Die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler darf nicht länger missachtet und ignoriert werden
    Felix Niederhuber, Pressesprecher der Schüler:innenorganisation Verde Wien
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  • Wir stellen klare Bedingungen für den Unterricht von zuhause. Sofern es dazu kommen sollte, dürfte das Distance Learning nur maximal zwei Wochen andauern, Abschlussklassen und Volksschulen müssten davon ausgenommen sein und das schulpsychologische Unterstützungsangebot müsste massiv ausgebaut werden
    Felix Niederhuber, Pressesprecher der Schüler:innenorganisation Verde Wien
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  • Man kann sich in so einer bildungspolitisch relevanten Diskussion nicht auf die Stimmen einzelner Schulsprecher:innen verlassen, diese geben keinesfalls repräsentativ die Meinung aller Schülerinnen und Schüler Österreichs wieder
    Felix Niederhuber, Pressesprecher der Schüler:innenorganisation Verde Wien
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  • Wir appellieren daher an die Politik, alles daran zu setzen, um weiterhin einen sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen
    Felix Niederhuber, Pressesprecher der Schüler:innenorganisation Verde Wien
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Wien (OTS) - In der derzeitigen Diskussion rund um Distance Learning oder Präsenzunterricht, unterstützt die Schüler:innenorganisation Verde Wien ganz klar die Forderung nach dem Präsenzunterricht. Distance Learning darf nur dem Unterbrechen von Infektionsketten dienen, flächendeckend muss weiterhin versucht werden, die Schule zu einem, aus epidemiologischer Sicht, sicheren Ort zu machen. Besonders die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ist äußerst beunruhigend und daher eines der Hauptargumente für Präsenzunterrichts, "Die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler darf nicht länger missachtet und ignoriert werden" so Felix Niederhuber, Pressesprecher von Verde Wien.

Schülerinnen und Schüler dürfen nicht abermals unter den Fehlern der Bundesregierung leiden, Distance Learning wäre nur noch eine zusätzliche Belastung für die ohnehin stark belastete Jugend. "Wir stellen klare Bedingungen für den Unterricht von zuhause. Sofern es dazu kommen sollte, dürfte das Distance Learning nur maximal zwei Wochen andauern, Abschlussklassen und Volksschulen müssten davon ausgenommen sein und das schulpsychologische Unterstützungsangebot müsste massiv ausgebaut werden", sagt Felix Niederhuber.

Repräsentatives Meinungsbild nötig

In der Diskussion rund um die Frage, in welcher Form der Unterricht weitergeführt werden sollte, fehlt Verde Wien bisher eine sehr bedeutsame Stimme. Medien konzentrieren sich auf die Meinungen von einzelnen Schulsprecherinnen und Schulsprechern, vergessen dabei aber fast ausnahmslos auf die Landes-, beziehungsweise Bundesschüler:innenvertretung. Die gesetzlich verankerte und gewählte Vertretung kommt im derzeitigen Diskurs eindeutig zu kurz, so die grüne Schüler:innenvertetung. Niederhuber erklärt weiters: "Man kann sich in so einer bildungspolitisch relevanten Diskussion nicht auf die Stimmen einzelner Schulsprecher:innen verlassen, diese geben keinesfalls repräsentativ die Meinung aller Schülerinnen und Schüler Österreichs wieder".

Für Verde Wien steht fest, dass Distance Learning und der damit verbundene abermalige Abbau von sozialen Kontakten und die Belastung für die mentale Gesundheit, eine fatale Fehlentscheidung wäre. "Wir appellieren daher an die Politik, alles daran zu setzen, um weiterhin einen sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen", so Mirjam Berner, die Landesvorsitzende von Verde Wien.

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Felix Niederhuber
Pressesprecher Verde Wien
Felix@niederhuber.at
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