• 26.11.2021, 11:40:41
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ORF-Abteilung Religion und Ethik multimedial bietet umfangreiches Programmangebot in der Vorweihnachtszeit

Wien (OTS) - Die ORF-Abteilung Religion und Ethik multimedial bietet
in der Vorweihnachtszeit ein umfangreiches Programmangebot mit
Dokumentationen, Reportagen sowie Gottesdiensten in ORF 2, ORF III
und den Regionalradios.

Das Advent-Programm in ORF 2 im Überblick

Der Heilige Stuhl ist nicht nur das Zentrum der Weltkirche, der
Vatikan ist auch Arbeitgeber für rund 3.000 Menschen. Mathilde
Schwabeneder hat für ihre neue „kreuz und quer“-Dokumentation „Im
Dienste des Papstes“ (30. November, 22.35 Uhr) drei von ihnen durch
ihren Alltag begleitet. Erzbischof Christoph Schönborn hat als
Kardinal den Vatikan in seinem Innersten kennengelernt. Er ergänzt
die Porträts mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen. Danach führen
in Robert Neumüllers Dokumentation „Mein Stephansdom“ (23.20 Uhr) der
Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn und Dompfarrer Toni
Faber durch ihren Dom, der ein eigener lebendiger Kosmos innerhalb
der Stadt ist.

In „Was ich glaube“ (28. November, 16.55 Uhr) kommt der Oberrabbiner
der Israelitischen Kultusgemeinde Jaron Engelmayer zum Thema „Wie ist
das mit Chanukka?“ zu Wort. Die meisten jüdischen Traditionen – alle
außerhalb des orthodoxen Judentums – erkennen mittlerweile auch
Frauen als Rabbinerinnen an. In „Religionen der Welt: Frau
Rabbinerin“ (4. Dezember, 16.55 Uhr) porträtiert Verena Gleitsmann
anlässlich des Lichterfestes Chanukka Jüdinnen, die sich entschlossen
haben, Rabbinerinnen zu werden. In „Was ich glaube: Nikolaus von
Myra“ (5. Dezember, 16.55 Uhr) spricht Pädagogin Ursula Schrei über
den Heiligen Nikolaus. Geprägt von tiefer Sorge um die Armen,
engagiert für Frieden und Umweltfragen: Das ist die Vision einer
Kirche, wie Papst Franziskus sie sieht. Die Dokumentation „Papst
Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ (7. Dezember, 23.20 Uhr) von Wim
Wenders lädt zu einer sehr persönlichen Reise mit dem
Kirchenoberhaupt ein und eröffnet ein Gespräch „von Angesicht zu
Angesicht“.

Am 17. Dezember feiert Papst Franziskus seinen 85. Geburtstag. Seit
mehr als sieben Jahren leitet der Pontifex aus Argentinien die
römisch-katholische Kirche. Für viele ist Franziskus ein
Hoffnungsträger. Auch für einen engen Wegbegleiter des Papstes, den
Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, wie er in
„FeierAbend“ (8. Dezember, 19.52 Uhr) erzählt. Die gebürtige
Argentinierin Erika Rosenberg – eine Jüdin mit deutschen Wurzeln –
kennt Papst Franziskus noch aus seinen Jahren als Erzbischof in
Buenos Aires. In „Was ich glaube: Wie ich Papst Franziskus
kennenlernte“ (12. Dezember, 16.55 Uhr) erzählt die Schriftstellerin
über ihre Beziehung zum höchsten kirchlichen Würdenträger.

Das Christentum zählt zu den ältesten Religionen Österreichs, erste
Spuren sind schon für das 2. und 3. Jahrhundert nachweisbar. Peter
Beringers „kreuz und quer“-Dokumentation „Wie das Christentum nach
Österreich kam“ (14. Dezember, 22.35 Uhr) begibt sich auf eine
Spurensuche. Die Advent- und Weihnachtszeit ist geprägt von Lichtern.
In „Religionen der Welt: Licht-Welten“ (18. Dezember, 16.55 Uhr)
erzählen blinde Menschen aus ihrer Wahrnehmungswelt und darüber, was
Licht für sie bedeutet, woran sie glauben und welche Rolle Religion
in ihrem Leben spielt. Zum Thema „Was heißt Menschwerdung Gottes?“
kommt in „Was ich glaube“ (19. Dezember, 16.55 Uhr) die katholische
Theologin Johanna Rahner zu Wort.

Vorweihnachtliches in Ö1

Der Advent ist für viele eine gute Zeit, um der Frage nachzuspüren,
was das Weihnachtsfest für Christinnen und Christen heute bedeuten
kann. Gerade in einer Zeit der Verunsicherung, der Angst, der
Anspannung, einer Zeit zunehmender Polarisierung. Unter dem Titel
„Wieder wird es Weihnachten“ macht sich ORF-Moderatorin Barbara
Stöckl vom 6. bis 11. Dezember jeweils um 6.56 Uhr „Gedanken für den
Tag“: „Ich bin davon überzeugt, dass es darauf ankommt, die ‚Zeichen
der Zeit‘ wahrzunehmen und zu deuten. Ob wir ihnen mit Offenheit
begegnen, und ob es uns gelingt, neben den Risiken noch mehr Chancen
zu erkennen“, so Barbara Stöckl. Bereits ab 29. November kommen
„Gedanken für den Tag“ zu Chanukka von Hanno Loewy, Direktor des
Jüdischen Museums in Hohenems. Gedanken über den Theologen und
Dichter Friedrich Spee von Langenfeld von Autor und Kulturpublizist
Hubert Gaisbauer folgen ab 13. Dezember.

Im Bibelessay in der Sendung „Lebenskunst“ (28. November, 7.05 Uhr)
denkt Pater Karl Schauer, Bischofsvikar der katholischen Diözese
Eisenstadt, zu Adventbeginn über die Endzeitrede (Lukas 21,2 – 28.34
– 36) nach. Während Christinnen und Christen in diesem Jahr am 28.
November die erste Adventkerze anzünden, beginnt heuer für Jüdinnen
und Juden am Abend desselben Tages Chanukka, ebenfalls ein
Lichterfest. Acht Tage hindurch wird jeden Abend eine Kerze mehr am
Chanukka-Leuchter gezündet – und damit erzählt, dass Wunder möglich
sind. Gedanken dazu kommen in der „Lebenskunst“ vom Oberrabbiner der
Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Jaron Engelmayer, und von Claudia
Prutscher, Vizepräsidentin und Vorsitzende der Kulturkommission der
Wiener Israelitischen Kultusgemeinde. Von der Gottesgeburt in der
Seele haben christliche Mystiker/innen geschrieben und die Frage nach
Weihnachten neu gestellt. Daran erinnert am ersten Adventsonntag Sr.
Beatrix Mayrhofer. Weiters bringt „Lebenskunst“ (5. Dezember)
Persönliches und Kulturgeschichtliches zum Nikolo vom Ethnologen
Reinhard Kriechbaum und berichtet über die in der Wiener
Ruprechtskirche ausgestellte Skulptur „Pietà“ des Südtiroler
Künstlers Lois Anvidalfarei, die die Verletzlichkeit, aber auch die
Würde des Menschen zeigt (8. Dezember), besucht Schwester Teresa
Hieslmayr im Kloster Kirchberg am Wechsel (12. Dezember) und bringt
anlässlich des 100. Geburtstags des früheren Innsbrucker Bischofs
Reinhold Stecher Ausschnitte aus dem neu erschienenen Jubiläumsband
„Herz ist Trumpf“, der die beliebtesten Beiträge aus Stechers Büchern
versammelt. „Memo – Ideen, Mythen, Feste“ (8. Dezember, 19.05 Uhr)
beschäftigt sich mit der seltsamen Karriere des Heiligen Nikolaus
„vom Märtyrer zum Weihnachtsmann“.

Gottesdienst-Angebote in Radio und TV

Am ersten Adventsonntag (28. November) übertragen die Regionalradios
um 10.00 Uhr einen Katholischen Gottesdienst aus der Benediktskapelle
im Kloster Muri-Gries in Bozen, um 10.15 Uhr steht ein Katholischer
Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom auf dem Programm von ORF III.
Am zweiten Adventsonntag (5. Dezember) übertragen die Regionalradios
und ORF III um 10.00 Uhr einen Ökumenischen Gottesdienst aus der
Evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck. Zu Maria Empfängnis
(8. Dezember) steht um 10.00 in den Regionalradios ein Katholischer
Gottesdienst aus dem Dom in Feldkirch auf dem Programm, ORF III zeigt
einen Katholischen Gottesdienst aus der Basilika am Weizberg. Am
dritten Adventsonntag (12. Dezember) übertragen die Regionalradios
und ORF III um 10.00 Uhr einen Katholischen Gottesdienst aus der
Wallfahrtskirche Maria Straßengel. Am vierten Adventsonntag (19.
Dezember) steht um 9.30 Uhr in ORF 2 ein Katholischer Gottesdienst
aus der Pfarrkirche Bischofshofen auf dem Programm, die
Regionalradios übertragen ab 10.00 Uhr einen Katholischen
Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Valentin in Niederösterreich.

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