Seit Oktober strengere PCR-Schultestauswertungen

Das Labor COVID Fighters hat bereits Ende September auf die ansteckende Delta-Plus Variante reagiert

Wien/Sankt Pölten (OTS) -

Nach Evaluierung im September neue Regeln

Das naturwissenschaftliche Labor COVID Fighters, das die PCR-Schultestauswertungen für Niederösterreich, Oberösterreich sowie für die Volks- und Sonderschulen in Wien durchführt, hat bereits Ende September auf die steigende Zahl der Positiv-Fälle der ansteckenden Delta-Plus-Mutation (AY.4.2.) reagiert.

Seit 1.10.2021 Ct-Wert Grenze knapp unter 40

Boris Fahrnberger, Geschäftsführer der COVID Fighters, erklärt: "Nach einer zunächst internen Evaluierung und einer anschließenden Besprechung mit der MedUni Wien und dem Bildungsministerium haben wir noch schärfere Grenzwerte eingezogen. Aufgrund der signifikant geringeren Inkubationszeit bei der nun vorherrschenden Delta-Plus-Variante werden von uns seit 1.10.2021 alle Ergebnisse mit nachweisbarem Virusnachweis (Ct-Wert knapp unter 40) als positiv ausgewertet."

Auch davor wurde die vorgegebene Ct-Wert Grenze übererfüllt

Boris Fahrnberger: "Auch davor haben wir in unseren Auswertungen - im Einklang mit dem Bildungsministerium - die vorgegebene Ct-Grenze der PCR-Schultests von 35 übererfüllt und sensibler, d.h. mit einem etwas höher angesetzten Ct-Wert positiv ausgewertet. Bei den alten Virus- Mutationen war dies ausreichend, es war auch nicht unser Ziel, Kinder unnötig in “Einzelhaft”, also in Quarantäne zu schicken."

Positiv-Fälle in das EMS eingemeldet

Die Ergebnisse und Ct-Werte werden vom Labor COVID Fighters an das Bildungsministerium geschickt. Die positiven Fälle werden vom Labor nach Vorgabe des Auftraggebers in das Epidemiologische Meldesystem (EMS) eingemeldet.

Behörden entscheiden über Quarantäne

"Die Entscheidung, ob jemand in Quarantäne muss, liegt nicht beim Labor, sondern bei den zuständigen Behörden. Natürlich müssen die Behörden hier das Maß finden, dass man einerseits alle ansteckenden Fälle herausfiltert, andererseits nicht Schülerinnen und Schüler umsonst in Quarantäne geschickt werden.“, meint Fahrnberger abschließend.

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