- 23.11.2021, 21:40:02
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Oö. Volksblatt: "Gleichklang nötig" (von Christian HAUBNER)
Ausgabe vom 24. November 2021
Utl.: Ausgabe vom 24. November 2021 =
Linz (OTS) - Im Wesentlichen sind sich die zuständigen Ministerinnen
und Minister der EU-Länder einig, dass es bei den Corona-Impfungen
einheitliche Regelungen geben soll, die auch grenzüberschreitend
Gültigkeit haben. Notwendig wäre das auf alle Fälle. Denn
problemloses Reisen innerhalb Europas ist nur dann möglich, wenn ein
Hakerl im so genannten Grünen Pass nicht nur in einem Land, sondern
auch in allen anderen Ländern gilt.
Es darf also nicht so sein, dass die Zweitimpfung in einem EU-Staat
sechs Monate Gültigkeit hat, in einem anderen aber nur vier Monate.
Und auch das Erfordernis einer dritten Booster-Impfung darf dann in
Österreich nicht anders geregelt sein als etwa in Deutschland oder
Griechenland. Die Frage, ab welchem Alter Kinder geimpft sein müssen,
um ohne weitere Auflagen reisen zu können, gehört ebenso einheitlich
geregelt.
Hier könnte die EU eine wesentliche Stärke ausspielen. Dafür müssen
aber auch alle mitspielen: die Kommission ebenso wie die einzelnen
Länder. Dieser Mehrwert des gemeinsamen Europas wäre für viele
Bürgerinnen und Bürger unmittelbar spürbar – und wohl auch für den
heimischen Wintertourismus ein Segen.
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