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„kreuz und quer“ auf der Suche nach dem „Geheimnis des Yoga“

Am 23. November um 22.35 Uhr in ORF 2; danach: „Die Kung-Fu-Nonnen des Himalaya“

Wien (OTS) - Was ist Yoga? Die aus Indien stammende Lehre zeigt sich heute in vielen Formen und Farben. Sie kann Trend-Sport ebenso sein wie Unterhaltung – geht aber weit darüber hinaus. Die ursprüngliche, etwa 5.000 Jahre alte philosophische Lehre des Yoga birgt zahlreiche Mysterien: mittels Atemtechniken (Pranayama) und Körperübungen (Asanas) sollen Praktizierende eine Verbindung zu einem höheren Selbst finden. Was aber macht einen echten Yogi, eine echte Yogini aus? Wie gelangt man zur absoluten Meisterschaft? Die neue „kreuz und quer“-Dokumentation „Das Geheimnis des Yoga“ von Jennifer Rezny begibt sich am Dienstag, dem 23. November 2021, um 22.35 Uhr in ORF 2 auf die Suche nach den hinduistischen und buddhistischen Wurzeln des Yoga und blickt auf seine vielfältigen Ausprägungen heute. Um 23.10 Uhr folgt Alexander W. Rauschers Film „Die Kung-Fu-Nonnen des Himalaya“.

„Das Geheimnis des Yoga“ – Ein Film von Jennifer Rezny

Zu den berühmtesten Yoga-Gesichtern gehört etwa die 93-jährige Ursula Lyon, von ihren Schülerinnen und Schülern die „Buddha-Oma“ genannt. Sie hat das sogenannte Sampada-Yoga entwickelt und kombiniert Körperübungen, Meditation und Atemübungen mit buddhistischer Weisheit. Im Zentrum ihrer Philosophie steht das Mitgefühl für sich selbst und andere. Der Suche nach spiritueller Erleuchtung widmen sich u. a. auch monastische Yogatraditionen. Zu ihnen zählt etwa die Gemeinschaft der Sivanandas. Sie folgt der Lehre eines berühmten indischen Yogameisters, die ein umfassendes Gesamtkonzept einschließt. Sie leben u. a. sexuell enthaltsam, ernähren sich vegetarisch, studieren alte Schriften, meditieren, singen Mantras und praktizieren täglich körperlich herausfordernde Asanas, also Bewegungsabfolgen. Einen Blick auf eine der ursprünglichsten Yoga-Formen – das sogenannte Bhakti Yoga, auch Yoga des Herzens genannt – wirft die Dokumentation mit den Mitgliedern der Sri Sri Radha Govinda Gaudiya Math, die in einem Hindu-Tempel im niederösterreichischen Traiskirchen stationiert sind. Im Zentrum steht bei ihnen die spirituelle Verbindung mit dem Göttlichen.

Aber nicht immer dient Yoga der spirituellen Suche, es kann auch genutzt werden, um körperliche Leiden zu lindern. Martina Sommer-Goldammer ist Physiotherapeutin und überzeugt von der heilbringenden Wirkung des Yoga. Sie integriert Yoga in ihre Behandlungstherapie. Und das mit Erfolg: Ihre Patientinnen und Patienten berichten von spürbaren Heilerfolgen.

Ein „kreuz und quer“ auf der Suche nach den Ursprüngen der beliebten Praxis, ihren Ausprägungen und Schattenseiten heute. Religionswissenschafter und Yoga-Experte Prof. Dr. Karl Baier analysiert dabei aktuelle Entwicklungen und führt in die Geschichte des Yoga ein.

„Die Kung-Fu-Nonnen des Himalaya“ – Ein Film von Alexander W. Rauscher

Die Nonnen des tibetisch-buddhistischen Drukpa-Ordens pflegen in ihrem Kloster in Kathmandu nicht nur Meditation und Gebet. Sie trainieren auch Kung-Fu – und bringen diese Kampfsportart in Ladakh (Nordindien) den Mädchen der Himalaya-Region bei. Durch das körperliche Training geben sie ihren Schülerinnen Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Die kampferprobten Nonnen sind überzeugt: In einem Land wie Indien, in dem die hohe Zahl an Vergewaltigungen von Frauen regelmäßig für Schlagzeilen sorgt, ist es schon für Mädchen wichtig, sich selbst verteidigen zu können.

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