• 15.11.2021, 12:45:26
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  • OTS0126

Keri/Jungnickel zum Wiener Equal Pay Day

Ab 15. November arbeiten die Wienerinnen gratis – Frauen „verkaufen“ sich oft unter ihrem Wert!

Utl.: Ab 15. November arbeiten die Wienerinnen gratis – Frauen
„verkaufen“ sich oft unter ihrem Wert! =

Wien (OTS) - Dieses Jahr fällt der Tag der gleichen Bezahlung von
Mann und Frau in Wien auf den heutigen Montag, den 15. November 2021.
Zu Leopoldi beginnt die Lohnlücke zwischen Mann und Frau. Somit
arbeiten Frauen in Wien ab heute quasi gratis.

„Mit 12,8 Prozent Einkommensunterschied in Wien für den gleichen Job
gibt es noch viel zu tun, um eine echte Gleichberechtigung
hinsichtlich des Verdiensts zu erzielen“, betont die Frauensprecherin
der neuen Volkspartei Wien und Landesleiterin der Wienerinnen/ÖVP
Frauen, Sabine Keri.
Dieser Lohnunterschied macht sich auch in der Pensionshöhe bemerkbar.
So erhielten 2020 Männer im Durchschnitt 1.550 Euro, Frauen hingegen
970 Euro. Natürlich macht sich hier auch die Teilzeitarbeit
bemerkbar.

Damit Frauen mit einem guten Gefühl nach der Karenz wieder Vollzeit
arbeiten gehen können, bedarf es einer qualitativ hochwertigen
Kinderbetreuung mit kleineren Gruppengrößen in den Kinderkrippen.
„Eine Gruppengröße von 15 Kindern, die alle unter zwei Jahre alt
sind, verdient keinen Qualitätssiegel, auch, wenn die Pädagogin vor
Ort ihr Bestes tut“, so die Frauensprecherin weiter.

„Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Frauen sich bei
Lohnverhandlungen fast immer unter ihrem Wert „verkaufen“. Männer
verlangen für die gleiche Arbeit mehr Lohn als Frauen. Hier müssen
wir den Frauen Mut machen und sie unterstützen“, so Keri.
Abschließend wird Keri nicht müde zu betonen, wie wichtig ein
automatisches Pensionssplitting wäre: „Es wäre ein wichtiger und
richtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung.“

„46 Tage im heurigen Jahr trennen uns von einer gleichen Bezahlung.
Wie viele Tage sind es im gesamten Erwerbsleben einer Frau und was
bedeutet das für unsere finanzielle Situation? Wie alarmierend ist es
wirklich und was heißt das in Zahlen ausgedrückt?“ äußert sich
Stadträtin Isabelle Jungnickel abschließend nachdenklich.

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