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KV-Verhandlungen: Gewerkschaftsforderung von 3,5% Gehaltsplus im Handel undenkbar

Handelsverband gegen weitere Zuschläge & für faire Gehaltsanpassung. Bundesweiter Lockdown für Ungeimpfte würde Branche 350 Mio. € pro Woche kosten.

Wien (OTS) - Die heute von der Gewerkschaft geforderten 3,5 Prozent mehr Gehalt für die 415.000 Angestellten im heimischen Handel sorgen beim Handelsverband und seinen Mitgliedern für Fassungslosigkeit.

"Während die Politik über einen bundesweiten Lockdown für Ungeimpfte im Handel diskutiert, der die Firmen im Weihnachtsgeschäft nochmals mindestens 350 Millionen Euro wöchentlich kosten würde, fordert die Gewerkschaft ein Gehaltsplus von 3,5 Prozent. Das ist unmöglich machbar und würde tausende Arbeitsplätze im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gefährden. Der Arbeitsplatzerhalt muss im Vordergrund stehen", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Der österreichische Handel hat zurzeit nicht nur mit einer globalen Beschaffungskrise, hohen Rohstoff- und Logistikkosten, rückläufigen Kundenfrequenzen sowie mit einem erneuten Rückgang der Verbraucherstimmung zu kämpfen. Darüber hinaus müssen alle Händlerinnen und Händler spätestens mit 1.1.2022 auf den neuen Handels-Kollektivvertrag umstellen, der wiederum Lohnerhöhungen und steigenden Kosten mit sich bringt und unbedingt zu berücksichtigen sind. Daher gibt es zurzeit keinerlei Spielraum für überbordende Gehaltserhöhungen, vielmehr sind die bestehenden Zuschläge radikal zu vereinfachen.

Rückfragen & Kontakt:

Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Pressesprecher
Tel.: +43 (1) 406 22 36 - 77
gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Julia Gerber, MA
Communications Managerin
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julia.gerber@handelsverband.at
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