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FPÖ – Seidl: SPÖ-Chefin fordert Arbeitsplatzverbesserungen für medizinisches Personal – Bürgermeister Ludwig muss endlich handeln

Wien (OTS) - „Im Rahmen einer Pressekonferenz hat SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner die Bundesregierung aufgefordert, die Arbeitsbedingungen für medizinisches Personal endlich zu verbessern. Eine Forderung, die wir Freiheitliche bereits seit Jahren an die Wiener Stadtregierung stellen. Vielleicht hören Bürgermeister Ludwig und Gesundheitsstadtrat Hecker wenigstens auf ihre Chefin und handeln endlich“, so der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Wolfgang Seidl.

Wäre das Wiener Gesundheitssystem nicht über Jahre kaputtgespart worden, würden wir weit besser durch diese Pandemie kommen und hätten kein Spitalspersonal, das seelisch und physisch am Ende ist. „Wien hatte knapp 21 Monate, um die Entlohnung von medizinischem Personal deutlich aufzustocken und damit diese körperlich und geistig extrem fordernden Berufe deutlich zu attraktivieren. Zudem hätte man die Zeit nutzen müssen, um bereits ausgebildete Schwestern und Pfleger intensivmedizinisch fortzubilden, und auch für dafür zu sorgen, dass dieses Angebot angenommen wird“, ist Seidl überzeugt. Stattdessen wurden in Wien in den vergangenen Jahren ein, von Ärzten massiv kritisiertes unfaires Arbeitszeitmodell eingeführt, einzelne Stationen ganz geschlossen und untätig dabei zugesehen, wie immer mehr Mediziner ins Ausland abwandern. „Dass das Wiener Gesundheitssystem nun kollabiert kommt wenig überraschend. Jetzt muss alles daran gesetzt werden, das Ruder herum zu reißen“, schließt Seidl.

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