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Mandl gegen Mindestlöhne, für sozialpartnerschaftlich verhandelte Löhne und Gehälter

Nein zu staatlichen Vorgaben - Ja zu Sozialpartnerschaft und Kollektivverträgen - Das österreichische Modell zu kippen oder zu gefährden, wäre absurd

Brüssel (OTS) - "Österreich ist einer von sechs EU-Mitgliedsstaaten, in denen Löhne und Gehälter über Kollektivverträge festgelegt werden. Diese sozialpartnerschaftlichen Modelle bewähren sich Jahr für Jahr gegenüber Modellen mit staatlichen Vorgaben oder ohne Vorgaben. Besonders hervorzuheben ist die Qualität der österreichischen Sozialpartnerschaft, deren Modell mit jährlich rund 500 Kollektivverträgen durch die Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter einzigartig ist. So werden rund 98 Prozent aller Beschäftigen in Österreich abgesichert, das ist Weltspitze. Ein solches Modell zu kippen oder auch nur zu gefährden, wäre absurd", sagt Lukas Mandl, Arbeitsmarktsprecher der ÖVP im Europaparlament, zur heutigen Abstimmung Donnerstag über die Mindestlohn-Richtlinie im Arbeitsmarktausschuss. "Statt staatlicher Vorgaben braucht ganz Europa eine Stärkung der Rolle der Sozialpartnerschaft." (Schluss)

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