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SJ-Stich: „Es sind die Superreichen, die unseren Planeten anzünden. Tun wir endlich etwas dagegen!“

Sozialistische Jugend fordert bei Medienaktion massive Umverteilung von Vermögen im Kampf gegen die Klimakrise

  • Es reicht! Wir können nicht länger zusehen, wie Superreiche unseren Planeten anzünden
    Paul Stich
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  • Es ist an der Zeit, die notwendigen Weichenstellungen zu treffen, um der Klimakrise langfristig etwas entgegenzusetzen. Dazu gehört es auch sicherzustellen, dass nicht weiterhin einige Superreiche auf Kosten aller anderen Menschen leben und die Erde verbrennen.
    Paul Stich
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  • Einerseits werden mit gerechten Steuern für Superreiche Klimasünden wie ein Spaß-Flug ins All verunmöglicht. Andererseits entsteht dadurch auch eine enorme Investitionsmöglichkeit.
    Paul Stich
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Wien (OTS) - “Das reichste Prozent der Weltbevölkerung müsste seine CO2-Emissionen um 97% (!) senken, um fair zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels beizutragen. Zugleich sind es die arbeitenden Menschen, die für die Kosten dieser Klimazerstörung aufkommen müssen. Es reicht! Wir können nicht länger zusehen, wie Superreiche unseren Planeten anzünden“, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ) am Rande einer Medienaktion bei der Mariahilfer Straße. Dargestellt wurden bei der Aktion die beiden Konzernchefs Jeff Bezos und Elon Musk, die die Erdkugel symbolisch in Brand setzten.

Für Stich ist klar, dass Superreiche endlich in Verantwortung gezogen werden müssen. “Es ist beschämend, dass sich Millionen Menschen aufgrund der Klimakrise Sorgen um ihre Existenz machen müssen, während sich Leute wie Amazon-Boss Jeff Bezos zum Spaß ins All schießen lassen - und damit in wenigen Minuten mehr CO2 verbrauchen, also normale Menschen in einem ganzen Jahr”, kritisiert Stich und führt weiter aus: „Es ist an der Zeit, die notwendigen Weichenstellungen zu treffen, um der Klimakrise langfristig etwas entgegenzusetzen. Dazu gehört es auch sicherzustellen, dass nicht weiterhin einige Superreiche auf Kosten aller anderen Menschen leben und die Erde verbrennen.

Mit einer fairen Besteuerung von Vermögen würde man, so Stich, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: “Einerseits werden mit gerechten Steuern für Superreiche Klimasünden wie ein Spaß-Flug ins All verunmöglicht. Andererseits entsteht dadurch auch eine enorme Investitionsmöglichkeit. Egal ob die flächendeckende thermische Sanierung von Gebäuden, der massive Ausbau der internationalen Bahnnetze oder die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs. All diese Dinge könnten mit den Einnahmen aus klimagerechten Vermögenssteuern finanziert werden”, so Stich abschließend.


Fotos von der Aktion sind unter diesem Link abrufbar und stehen zur freien Verfügung: flic.kr/s/aHsmX6eXLr

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Rennhofer
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 541 70 80
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