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Holzindustrie zu COP26: Klimaschutz erfordert Holzverwendung aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Holzverwendung und nachhaltige Waldbewirtschaftung sind zwei Seiten derselben Klimaschutz-Medaille

Wachsende, nachhaltig bewirtschaftete Wälder und intensivere Holzverwendung sind die besten Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels. Werden Bäume rechtzeitig geerntet, speichert die Holzindustrie mit ihren Produkten stabil den Kohlenstoff und erweitert damit die natürliche CO2-Senke Wald.
Herbert Jöbst, Obmann der Holzindustrie Österreichs

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Themenschwerpunktes CITIES, REGIONS & BUILT ENVIRONMENT bei der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow (COP26) betont die Holzindustrie Österreichs die Bedeutung der Holzverwendung aus nachhaltiger Forstwirtschaft als wichtigen Beitrag, um den Klimawandel zu bewältigen.

Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, erklärt: „Nachhaltige Waldbewirtschaftung und stärkere Holzverwendung sind zwei Seiten derselben Klimaschutz-Medaille. Holz ist der ideale Klimaschützer: Es wächst nach, entzieht der Atmosphäre CO2 und speichert den enthaltenen Kohlenstoff. Außerdem ist Holz wiederverwertbar und ersetzt CO2- sowie energieintensive Materialien und Produkte. Die Unternehmen der Holzindustrie produzieren mit ihren Produkten einen zweiten Wald und lagern Kohlenstoff aus dem Wald langfristig in Häusern, Möbeln und vielen weiteren Produkten ein. Somit werden CO2-Emissionen unterbunden.“

Die Holzindustrie Österreichs bezieht ihren Rohstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft. In Österreich wächst jährlich mehr Holz nach, als dem Wald entnommen wird. Zudem sind rund 30 Prozent der Waldfläche in Österreich Schutzwald und bewahren uns vor Lawinen, Steinschlag, Erosion und Hochwasser. „Der Wald ist als natürliche CO2-Senke ein Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel“, so Obmann Jöbstl und ergänzt: „Nachhaltige Forstwirtschaft verstärkt den Klimaschutzeffekt des Waldes. Denn Bäume wachsen nicht endlos, sie sterben ab, verrotten und der gespeicherte Kohlenstoff entweicht ungenutzt als CO2 in die Atmosphäre. Bewirtschaftete und verjüngte Wälder können erneut CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und das umfangreicher als überalterte Bestände.“

Für den Obmann der Holzindustrie Österreichs ist klar: „Wachsende, nachhaltig bewirtschaftete Wälder und intensivere Holzverwendung sind die besten Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels. Werden Bäume rechtzeitig geerntet, speichert die Holzindustrie mit ihren Produkten stabil den Kohlenstoff und erweitert damit die natürliche CO2-Senke Wald.“ so Jöbstl abschließend.

Europäische Holzindustrieverbände appellieren mit Partnern aus Kanada, den USA, Neuseeland und Australien in einem gemeinsamen Papier "Time for Timber - Growing our low-carbon future", den Holzbauanteil bei Neubauten und Renovierungen stark zu steigern.

ÜBER UNS

Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs vertritt die Interessen von fast 1.300 holzverarbeitenden Unternehmen in der Bauprodukt-, der Möbel-, der Platten-, der Säge- und der Skiindustrie sowie in weiteren holzverarbeitenden Betrieben, wie der Palettenherstellung. Die Unternehmen der Holzindustrie erwirtschaften mit rund 28.000 Beschäftigten Produkte im Wert von 8 Milliarden Euro und einen Außenhandelsüberschuss von 981 Millionen Euro. Innerhalb der Wertschöpfungskette Holz ist die Holzindustrie ein Schlüsselsektor und Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Holz. Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft sind mehr als 300.000 Menschen beschäftigt, besonders in den ländlichen Regionen. Die Holzindustrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Wirtschaft.

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Norman Schirmer
PR & Public Affairs
T: +43 1 712 26 01 - 21 | M: +43 676 403 7517
E-Mail: schirmer@holzindustrie.at | www.holzindustrie.at

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