- 11.11.2021, 09:00:03
- /
- OTS0036
Schramböck: Kräftiger Aufschwung bei Österreichs Export
FIW-Prognose sieht starken Anstieg bei Gesamtexport - Warenhandel wird bis zum Ende des Jahres das Vorkrisenniveau um vier Prozent übertreffen
Utl.: FIW-Prognose sieht starken Anstieg bei Gesamtexport -
Warenhandel wird bis zum Ende des Jahres das Vorkrisenniveau
um vier Prozent übertreffen =
Wien (OTS/BMDW) - „Österreichs Außenhandel ist weiter im Aufwind. Bis
zum Jahresende wird der österreichische Export um vier Prozent über
dem Vorkrisenniveau liegen“, hält Wirtschaftsministerin Margarete
Schramböck heute zur aktualisierten Prognose des FIW
(Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft) zur globalen und
österreichischen Wirtschafts- und Handelsentwicklung fest. Für die
österreichischen Gesamtexporte von Waren und Dienstleistungen
prognostiziert das FIW ein Wachstum von 8,6 Prozent für das Jahr
2021. Im Jahr 2022 rechnet das Institut mit einem Exportwachstum von
8,9 Prozent. Die hohe Exportdynamik im Jahr 2021 ist auf den
Warenhandel zurückzuführen, der mit rund 10,6 Prozent wachsen dürfte.
„Die Exportwirtschaft leistet gerade in Zeiten von Corona einen
entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze. Jeder zweite
Arbeitsplatz ist in Österreich vom Export abhängig. Nachdem über 50
Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung im Ausland verdient
werden, ist eine erfolgreiche Außenwirtschaft für Österreich
unabdingbar. Daher werden wir unsere Exportbetriebe auch in Zukunft
bei ihren Internationalisierungsaktivitäten weiter bestmöglich
unterstützen. Die Prognose zeigt uns, dass unsere Maßnahmen wirken“,
so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.
Im Jahr 2022 sollte, unter der Annahme, dass kaum noch
COVID-19-Beschränkungen notwendig sein werden, vor allem der
Dienstleistungshandel mit 17,1 Prozent sehr dynamisch wachsen. Im
Warenhandel bleibt die Wachstumsrate mit sechs Prozent im Jahr 2022
hoch. Der Warenhandel wird bereits bis zum Ende des Jahres 2021 das
Vorkrisenniveau um vier Prozent übertreffen, wohingegen der
Dienstleistungshandel noch unterhalb des Niveaus vor der
COVID-19-Pandemie liegt. Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist
kurzfristig die Entwicklung der österreichischen
Dienstleistungsexporte entscheidend. „Jetzt gilt es darauf zu achten,
dass die Lieferketten intakt bleiben, um diese Erfolge nicht zunichte
zu machen. Außerdem ist es wichtig, dass sich auch die
österreichischen Dienstleistungsexporte wieder erholen, was stark von
einer erfolgreichen Wintersaison abhängen wird“, so die
Wirtschaftsministerin. „Für unsere Betriebe sind niedrige
Infektionszahlen oftmals deren Geschäftsgrundlage. Mit der Impfung
schützen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Betriebe. Die
heimischen Exportbetriebe sichern jeden zweiten Arbeitsplatz in
Österreich. Jede Impfung unterstützt unsere Betriebe und sichert
tausende Jobs in Österreich“, so Schramböck.
FIW Gutachten: https://bit.ly/2YDRmja
Datenappendix: https://bit.ly/3bZ6bj9 und https://bit.ly/3HbBG8d
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA