- 09.11.2021, 12:15:09
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- OTS0142
Generationswechsel bei den OÖNachrichten

Linz (OTS) - An der Spitze der Redaktion der Oberösterreichischen
Nachrichten wird es per 1. Jänner 2022 zu einem Wechsel kommen. Mag.
Susanne Dickstein, 46, bisher stv. Leiterin des Wirtschaftsressorts
der OÖN, wird auf Chefredakteur Mag. Gerald Mandlbauer, 62, folgen.
Es soll damit ein echter Generationswechsel vollzogen werden. Wie
Gerald Mandlbauer soll auch Susanne Dickstein die Chance bekommen,
lange Jahre an der Spitze der Redaktion der OÖN die bisherige Linie
der Zeitung fortzusetzen und die Kontinuität und die langfristige
Ausrichtung zu garantieren.
Susanne Dickstein bringt alle Voraussetzungen mit, um diesen Job
auszuüben. Konsequenz, journalistische Leidenschaft und die für diese
Position notwendigen Management-Skills. Susanne Dickstein ist
verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie hat
Betriebswirtschaftslehre studiert und vor ihrer Beschäftigung bei den
OÖN eine Marketingposition in einem Industriekonzern erfolgreich
ausgeübt.
Gerald Mandlbauer bleibt, nach 18 Jahren als Chefredakteur, Mitglied
der Chefredaktion. Er hat diesen Wechsel schon länger geplant, weil
er sich mehr als bisher auf die journalistischen Kernaufgaben des
Schreibens und Kommentierens konzentrieren möchte. Ich habe schweren
Herzens diesem Wunsch zugestimmt. Mandlbauer soll sein Wissen und
seine Erfahrung weiter einbringen. In der Chefredaktion werden
unter Susanne Dickstein wie bisher auch Thomas Arnoldner, Dietmar
Mascher und Wolfgang Braun aktiv sein. Gerald Mandlbauer hat mir
zugesichert, mir und hauptsächlich den Leserinnen und Lesern der OÖN
noch lange Jahre in der Funktion eines „Chefkommentators“ erhalten zu
bleiben.
Die Position des Chefredakteurs einer unabhängigen Zeitung ist eine
der diffizilsten und anstrengendsten in der Medienbranche. Ich möchte
mich daher bei Gerald Mandlbauer für seine bisherige erfolgreiche
Tätigkeit herzlich bedanken und hoffe, dass er uns noch lange mit
seinen ausgezeichneten Artikeln erhalten bleibt.
Den Zeitpunkt dieses Wechsels haben wir so ausgewählt, dass dadurch
möglichst wenig Probleme entstehen sollten: Im Newsroom ist unter
Corona-Restriktionen so etwas wie eine neue Normalität eingezogen,
die Digitalisierungsoffensive der OÖN greift, die OÖN sind zur
drittgrößten Abo-Zeitung in Österreich geworden. Und auch das
wichtigste Ziel, auf das die OÖN während der letzten 15 Jahre
hingearbeitet haben, gilt als verwirklicht: Die OÖN sind die klare
Nummer eins auf dem Heimmarkt Oberösterreich.
Ich bitte alle Freunde der OÖN, die Redaktionsmitarbeiter, die
Mitarbeiter des Medienhauses Wimmer, Persönlichkeiten aus Politik,
Wirtschaft und Kultur und vor allem die Leserinnen und Leser der OÖN,
Susanne Dickstein in ihrer neuen wichtigen Aufgabe zu unterstützen.
Ing. Rudolf A. Cuturi MAS MIM
Herausgeber
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