- 05.11.2021, 08:16:31
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60 Jahre Zivilschutzverband in Niederösterreich
LH Mikl-Leitner: Ein wichtiger und zuverlässiger Partner in der Sicherheitsfamilie Niederösterreich
Utl.: LH Mikl-Leitner: Ein wichtiger und zuverlässiger Partner in
der Sicherheitsfamilie Niederösterreich =
St. Pölten (OTS/NLK) - Der NÖ Zivilschutzverband (NÖZSV) feiert heuer
sein 60jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand gestern, Donnerstag,
im Landhaus in St. Pölten eine Festveranstaltung mit Vertretern aus
Politik, der Blaulichtorganisationen, der öffentlichen Sicherheit,
mit Sponsoren, mit Gemeindevertretern und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des NÖZSV statt.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dankte in ihrer Festansprache
allen Ehrenamtlichen und Freiwilligen für ihren Einsatz und
bezeichnete den Zivilschutzverband als „wichtigen und zuverlässigen
Partner in der Sicherheitsfamilie Niederösterreich“. Als vor 60
Jahren der Zivilschutzverband aus der Taufe gehoben worden sei, sei
die Welt noch eine andere gewesen, so Mikl-Leitner. „Im Jahr 1961
wurde der Grundstein für den Bau der Berliner Mauer gelegt, in diesem
Jahr flog mit Juri Gagarin der erste Mensch in den Weltraum und
erstmals fand auch eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung in
Niederösterreich statt.“
Heute stehe man vor neuen Herausforderungen, auf die man neue
Antworten geben müsse. Mikl-Leitner: „Ich denke hier an die
Corona-Pandemie und auch an Katastrophen wie den verheerenden
Waldbrand im südlichen Niederösterreich. Die Landeshauptfrau zeigte
sich beeindruckt, was hier in den vergangenen Wochen von den
Einsatzkräften geleistet worden sei. Die niederösterreichischen
Feuerwehren hätten sich bereits seit mehreren Jahren auf ein
derartiges Szenario vorbereitet und „Wissen, Know-how und Erfahrungen
gesammelt“, etwa bei Brandbekämpfungen in Portugal oder in
Nordmazedonien. Über 7.500 Feuerwehrleute und Hunderte weitere
Einsatzkräfte wären seit dem Ausbruch des Brandes im südlichen
Niederösterreich im Einsatz gewesen.
Das Miteinander und das Zusammenstehen und Zusammenhalten werde in
Niederösterreich hochgehalten, der NÖZSV werde auch in Zukunft eine
wesentliche Rolle in der Sicherheitsfamilie Niederösterreich spielen.
Niederösterreich könne stolz sein auf den NÖZSV, so Mikl-Leitner und
versicherte: „Das Land wird auch in Zukunft ein treuer und
verlässlicher Partner sein.“
Christoph Kainz, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, sprach von
einer 60jährigen Erfolgsgeschichte. Kernaufgabe des NÖZSV sei die
Präventionsarbeit mit dem Ziel, die Eigenverantwortung der
Bevölkerung zu stärken. Die Ehrenamtlichen und
Zivilschutzbeauftragten in den Regionen und Gemeinden wären das
„Rückgrat der Präventionsarbeit“ der landesweit tätigen Organisation
mit Sitz im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln. Erfreulich
sei, dass man auch in der heutigen Zeit viele motivieren könne, sich
zu engagieren. In Zukunft wolle man die Bevölkerung noch mehr für den
Katastrophenschutz sensibilisieren und die Zivilgesellschaft noch
stärker einbinden, um die „Kraft der Zivilgesellschaft“ zu nutzen.
Weitere Informationen zum NÖ Zivilschutzverband unter www.noezsv.at
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