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NS-Opferverbände begrüßen die neue Gedenkstätte in Wien

Bedauern über der fehlenden Einladung zur Einweihung

Wien (OTS) - Die neue Gedenkstätte in Wien erinnert an 66.000 ermordete Jüdinnen und Juden.

Wir als Opferverband freuen uns sehr, dass mit jedem Namen eine Geschichte in das kollektive Gedächtnis zurückgebracht wird,“ so Dagmar Schindler, Vorsitzende des Bundesverbandes österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband/VdA).

Der KZ-Verband, gegründet nach der Befreiung Österreichs, vereint die letzten noch lebenden WiderstandskämpferInnen, Opfer und deren Hinterbliebenen sowie die jüngeren Generationen der AntifaschistInnen. Umso mehr bedauern wir, dass im Zuge der bevorstehenden, offiziellen Einweihung der Gedenkstätte darauf vergessen wurde, die Interessensvertretungen der politischen Opfer, die in der „Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände und WiderstandskämpferInnen“ zusammenwirken, einzuladen.


„Wir würden es begrüßen, wenn die Organisation der Feierlichkeit einer Handvoll Hinterbliebenen unseres Opferverbandes den Zugang ermöglichen würde. Dies wäre ein wichtiges Signal einer gemeinsamen Gedenk- und Erinnerungsarbeit, die uns verbindet,“ so Dagmar Schindler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

KZ-Verband/VdA
Tel: +43/1/7262404
bundesverband@kz-verband.at

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