Zum Inhalt springen

FPÖ – Hofer/Hafenecker/Rauch: Innovative Konzepte statt Bevormundung

Erfolgreiche Klimapolitik mit Innovation, Kreativität, neuen Konzepten und technischem Fortschritt

Wien (OTS) - „Es ist eine Minute vor Mitternacht!“ – „Wir schaufeln unser eigenes Grab.“ – „Hört den Schrei der Erde.“ – Auf der heuer in Glasgow tagenden UN-Klimakonferenz werde wieder einmal Weltuntergangsstimmung verbreitet und Doppelmoral gelebt. Die sogenannten COP26, die gleichzeitig das weltweit vermutlich größte Treffen von Privatjetreisenden bilden (Medienberichten zufolge reisten die Teilnehmer in rund 400 solcher Flieger an), möchten die Weichen der Klimapolitik für die nächsten Jahre stellen. „Viele Bürger in Europa wissen nicht, wie sie über den Winter kommen sollen. Sie sind von rasant ansteigenden Energie- und Spritpreisen betroffen. Der Kaufkraftverlust durch die steigende Inflation belastet zusätzlich und Entlastung ist nicht in Sicht. Die Gefahr eines ‚Blackouts‘ ist allgegenwärtig. Da sind die Bilder und Phrasen, die derzeit in Glasgow produziert werden, weder hilfreich noch ein Ausweg aus der Krise.“, betrachtete der Dritte Nationalratspräsident und FPÖ NAbg. Norbert Hofer das Treffen kritisch und sprach dabei auf Bilder von schlafenden Präsidenten, mit Dieselgeneratoren betankten Teslas, SUV-Flotten und Privatjets an.

„Wir brauchen endlich eine Klima- und Umweltpolitik mit Hausverstand statt Hysterie und bloße Absichtserklärungen“, sah FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch das Treffen ebenso kritisch. „Wir sind in Österreich in der glücklichen Lage, unseren Energiebedarf aus erneuerbaren Primärenergieträgern decken zu können“, betonte Rauch und führte weiter aus: „In Österreich verfügen wir über Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie. Das ist ein Mix, der eine Energiewende rasch möglich macht und Vorbild für andere Länder ist.“

„Viel Wortmeldungen am Rande der Konferenz lassen durchblicken, dass man weiterhin auf den Weg der Verbotspolitik setzen möchte. Dabei gilt das Auto als einer der größten Feinde der selbsternannten Klimaschützer“, so FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker. Man müsse jedoch wegkommen von dem Gedanken, dass eine Art Öko-Planwirtschaft der richtige Weg sei.

„Der größte Schritt für eine sofortige Reduktion der Schadstoffe in Österreich wäre durch die Einführung von E10 umsetzbar“, führte Norbert Hofer als ehemaliger Verkehrsminister aus. Derzeit wird E5 angeboten - also eine Beimengung von Bioethanol beim Treibstoff im Ausmaß von 5%. Dieser Anteil könnte sofort verdoppelt werden, wie es in Deutschland seit zehn Jahren der Fall ist. Die Verwendung von E10 reduziere Feinstaub um 75%, Stickoxid um 25%. Das hätten Testreihen in Deutschland ergeben.

Die Produktion von Bioethanol, das aus zuckerhaltigen oder stärkehaltigen Pflanzen hergestellt wird, führe auch zu Wertschöpfung im ländlichen Raum. Es fallen zusätzlich Nebenprodukte wie proteinhaltige Futtermittel an, wodurch wiederum schädliche Soja-Importe deutlich reduziert werden können. „Wir müssen, wenn wir die Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen wollen, auf den vorhandenen Fahrzeugbestand abzielen. Selbst wenn wir ab heute nur noch emissionsfreie Fahrzeuge verkaufen würden, könnten die definierten Klimaziele in Österreich nicht erreicht werden“, verwies Hafenecker auf innovative Lösungen.

Es sei entscheidend, womit der Motor betrieben wird. Der Schritt von E5 auf E10 sei eine erste sinnvolle und sofort wirksame Maßnahme mit deutlichen Auswirkungen, die Zukunft gehöre zudem den E-Fuels, also den synthetischen Kraftstoffen. Österreich habe alle Voraussetzungen, um E-Fuels zu produzieren. Die vorhandenen temporären Überschüsse aus der Stromerzeugung mit Windkraft könnten dafür verwendet werden. Über Elektrolyse werde aus Strom Wasserstoff erzeugt. Durch Beimengung von CO2 gehe man in die Methanisierung. Damit könne CO2 aus der österreichischen Stahlindustrie einem sinnvollen Kreislauf zugeführt werden.

„Das Verbot des Verbrennungsmotors bringt uns nicht zum Ziel. Legen wir Bevormundung und Technologiefeindlichkeit ab und nutzen neue und kreative Konzepte zur Erreichung der Ziele in Österreich“, forderte FPÖ-Umweltsprecher Rauch ein Umdenken in Österreichs Klima- und Umweltpolitik.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007