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Evaluation Talent Award 2021

Am 19.11. werden herausragende Nachwuchsevaluator:innen für ihren Beitrag, die österreichische Forschungspolitik kontinuierlich zu verbessern, ausgezeichnet.

  • Häufig blickt man in der europäischen Forschungspolitik nach Österreich, weil wir etwas haben, was anderen Ländern fehlt. Nämlich eine Plattform, in der sich alle Akteur:innen, die etwas mit Evaluierung von Forschungs- und Technologiepolitik zu tun haben, versammeln und sich gegenseitig austauschen
    Klaus Schuch
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  • Um sicherzustellen, dass wir gute Forschungspolitik betreiben! Gerade während der Corona-Krise haben wir alle gemerkt, wie wichtig Forschung und Entwicklung für die Gesellschaft sind und wie sehr aktuelle Forschungsergebnisse unser alltägliches Leben beeinflussen.
    Sonja Sheikh
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Wien (OTS) - In diesem Jahr vergibt der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) gemeinsam mit der Österreichische Plattform für Forschungs- und Technologiepolitik (fteval) zum ersten Mal den Evaluation Talent Award. Damit soll die gute Arbeit, die von Nachwuchsevaluator:innen geleistet wird, um Forschungspolitik weiter zu verbessern, honoriert und die Talente in der internationalen Fachcommunity sichtbar gemacht werden. Der Evaluation Talent Award wurde anlässlich des 25 Jahre-Jubiläums der Plattform fteval ins Leben gerufen und wird am 19.11. im Zuge der REvaluation Conference in einem Jubiläums-Festakt verliehen.

Warum Evaluierung wichtig ist

Doch was genau ist eigentlich Evaluierung und wozu brauchen wir sie? Die kurze Antwort von Sonja Sheikh, Obfrau des Vereins und Geschäftsführerin der ACR – Austrian Cooperative Research lautet: „Um sicherzustellen, dass wir gute Forschungspolitik betreiben! Gerade während der Corona-Krise haben wir alle gemerkt, wie wichtig Forschung und Entwicklung für die Gesellschaft sind und wie sehr aktuelle Forschungsergebnisse unser alltägliches Leben beeinflussen.“

Damit Forschungs- und Technologiepolitik evidenzbasiert passiert, gibt es die Plattform fteval – inzwischen seit 25 Jahren. Gemeinsam mit Ministerien, Agenturen, Evaluator:innen und Forschungsinstituten arbeitet sie an der steten Weiterentwicklung der Evaluierungskultur in Österreich und trägt damit auch zu einer besseren Forschungs- und Technologiepolitik bei.

Ein Beispiel: Mit der Systemevaluierung wurde vor einigen Jahren eine systematische und umfassende Evaluierung der österreichischen Forschungsförderungs- und Finanzierungsaktivitäten durchgeführt, die alle Förderprogramme des Bundes sowie ihr Zusammenspiel im Bereich der Forschungs-, Technologie und Innovationspolitik (FTI-Politik) in Österreich umfasste. Diese in Österreich und auch in Europa bis dato nahezu einmalige Evaluierung brachte wertvolle Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der österreichischen FTI-Politik.

Sie lieferte damit hilfreiche Befunde über die Zweckmäßigkeit und Wirksamkeit des gesamten Fördersystems und trug wesentlich zur Erschaffung eines modernen Managements öffentlicher Interventionen im Bereich der FTI-Politik sowie zur Entwicklung des neuen, instrumentenbasierten Förderansatzes der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bei.

25 Jahre Verbesserung der Forschungspolitik

Diese und viele andere FTI-politische Evaluierungen wurden von Mitgliedsorganisationen der Plattform durchgeführt. Die Plattform fteval selbst evaluiert als neutrale Reflexions- und Lernplattform hingegen nicht. Sie sammelt seit 25 Jahren Erfahrungen damit, wie Forschungs- und Technologiepolitik auf ihre Wirksamkeit überprüft werden kann und setzt sich für die Weiterentwicklung der Evaluierungsexpertise in Österreich ein.

„Häufig blickt man in der europäischen Forschungspolitik nach Österreich, weil wir etwas haben, was anderen Ländern fehlt. Nämlich eine Plattform, in der sich alle Akteur:innen, die etwas mit Evaluierung von Forschungs- und Technologiepolitik zu tun haben, versammeln und sich gegenseitig austauschen“, erklärt Klaus Schuch, Geschäftsführer der Plattform fteval und wissenschaftlicher Leiter des ZSI – Zentrum für Soziale Innovation

Diesen Austausch unterstützt die Plattform seit 25 Jahren, indem sie beispielsweise Evaluationstrainings organisiert, Standards für gute Evaluationspraxis setzt und regelmäßig den Fortschritt im Feld auf einer eigenen internationalen Konferenz diskutiert. Zusätzlich soll nun der Evaluation Talent Award für Sichtbarkeit von Nachwuchsevaluator:innen sorgen.

Die Fachjury, der Rat für Forschung und Technologieentwicklung und die Plattform fteval sind stolz, sieben ausgezeichnete Nominierungen für den Award erhalten zu haben und damit zuversichtlich, dass auch in Zukunft eine gute Evaluationspraxis sichergestellt ist.

Rückfragen & Kontakt:

Akkreditierung von Medienvertreter:innen für die Jubiläumsenquete und Award-Zeremonie am Freitag, 19. November um 11:30 per E-Mail an office@fteval.at.

Rat für Forschung und Technologieentwicklung
DI Dr. Ludovit Garzik
Geschäftsführer des Rats für Forschung und Technologieentwicklung
01 713 1414
l.garzik@rat-fte.at
https://rat-fte.at

Österreichische Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevaluierung (fteval)
Isabella Wagner
0660 68 789 28
wagner@fteval.at

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