- 27.10.2021, 10:05:24
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ÖAMTC crasht fünf Fahrzeuge im Dienst der Sicherheit (+Fotos, +Videos)
Vier Neuwagen mit fünf Sternen ausgezeichnet
Utl.: Vier Neuwagen mit fünf Sternen ausgezeichnet =
Wien (OTS) - "Eines vorweg – alle waren gut, aber keiner war überall
gut", so lautet die Kurzzusammenfassung des jüngsten Euro
NCAP-Crashtests durch Max Lang, ÖAMTC-Experte für Fahrzeugsicherheit.
Vier von fünf Testkandidaten, Ford Mustang Mach E, Hyundai Ioniq 5,
Hyundai Tuscon und Toyota Yaris Cross, erreichten die Höchstwertung
von fünf Sternen. "Einzig der Hyundai Bayon schnitt schlechter ab und
erhielt nur vier Sterne. Grund für diese Wertung war die schlechte
Performance des Notbremsassistenten und die schlechtere Bewertung bei
der Erwachsenensicherheit", erklärt Lang. Das Hauptaugenmerk bei den
Crashtests des Mobilitätsclubs liegt auf den Kriterien Sicherheit für
Erwachsene und Kinder, Fußgängersicherheit sowie Ausstattung mit
Fahrerassistenz-Systemen. Doch auch wenn die Ergebnisse grundsätzlich
sehr positiv stimmen, gibt es in Detailbereichen immer noch
Verbesserungsbedarf. Das zeigt ein genauer Blick auf die Resultate.
* Erwachsenensicherheit: In dieser Kategorie war der Ford Mustang mit
einer Wertung von 92 Prozent das Maß aller Dinge. "Ob Frontal-, Heck-
oder Seitenaufprall – Erwachsene sitzen in diesem Wagen sehr sicher",
erklärt der Experte des Mobilitätsclubs. Die anderen
Fünf-Sterne-Fahrzeuge erreichten 88 (Hyundai Ioniq) sowie 86 Prozent
Hyundai Tucson und Toyota Yaris Cross. Schlusslicht bei der
Erwachsenensicherheit war mit Abstand der Hyundai Bayon mit schwachen
76 Prozent. "Der Grund ist die erhöhte Verletzungsgefahr bei
Frontalunfällen", erläutert Lang. "Auch beim simulierten Seitencrash
gegen einen Baum oder Laternenmasten gibt es erhöhte
Verletzungsgefahr."
* Kindersicherheit: Hier hat der Hyundai Tucson mit 87 Prozent die
Nase vorn, dicht gefolgt von Ford Mustang und Hyundai Ioniq mit 86
Prozent sowie Toyota Yaris mit 84 Prozent. "Der schlechteste im
starken Feld ist der Hyundai Bayon mit 82 Prozent. Für größere Kinder
besteht mitunter Lebensgefahr bei einem seitlichen Crash", zitiert
der ÖAMTC-Experte aus dem Testbericht.
* Fußgängersicherheit: In punkto Fußgängersicherheit konnte man in
den vergangenen Jahren stetige Verbesserungen beobachten. Die
Hersteller scheinen hier den Forderungen nach besserem Schutz, die
der ÖAMTC immer wieder vorbringt, zu folgen. "Werte um die 80 Prozent
sind in dieser Kategorie mittlerweile keine Seltenheit mehr", hält
Lang fest. Im aktuellen ÖAMTC-Crashtest hat allerdings kein einziger
Wagen diesen Wert erreicht – ganz im Gegenteil. Mit 78 Prozent kommt
der Toyota diesem Ergebnis noch am nächsten. Auf den Plätzen folgen
dann Hyundai Bayon (76 Prozent) sowie Ford (69 Prozent).
Abgeschlagenes Schlusslicht ist der Hyundai Ioniq mit schwachen 63
Prozent. "Bei diesem Fahrzeug kann de facto jeder Teil – von der
Motorhaube bis zur A-Säule – bei einer Kollision schwere Verletzungen
verursachen", erläutert der Experte.
* Sicherheitsassistenten: Die beste Bewertung bei den
Sicherheitsassistenten erreicht der Hyundai Ioniq. "Geschwindigkeits-
und Spurhalteassistenten, Seatbelt-Reminder auf allen Sitzen,
automatisches Notbremssystem und ESP sind serienmäßig an Bord",
erklärt Lang. "Der Toyota lässt in Sachen Sicherheitsassistenten fast
keine Wünsche offen." Die übrigen Fünf-Sterne-Fahrzeuge liegen
zwischen 70 und 82 Prozent. Der Hyundai Bayon erreichte auf Grund
seiner schlecht funktionierenden Sicherheitsausstattung lediglich 67
Prozent.
Die Ergebnisse und alle weiteren Tests des Mobilitätsclubs findet man
unter www.oeamtc.at/tests.
Aviso an die Redaktionen: Bilder stehen unter www.oeamtc.at/presse
zur Verfügung, Videos auf Anfrage an [email protected].
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