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Nehammer: Neue Polizistinnen und Polizisten für die Steiermark

28 Frauen und Männer in Graz angelobt und ausgemustert – Weitere 335 Polizeischülerinnen und -schüler für Steiermark in Ausbildung

Wien/Graz (OTS) - „Polizistinnen und Polizisten leisten einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Österreich – es freut mich, dass sich junge Frauen und Männer entscheiden, für diese Sicherheit, die nicht selbstverständlich ist, ihren Beitrag zu leisten“, sagte Innenminister Karl Nehammer bei der Ausmusterungsfeier von sechs Polizistinnen und 22 Polizisten am 21. Oktober 2021 in Graz.

Die Polizeibediensteten schlossen ihre Polizeigrundausbildung im Bildungszentrum Graz der Sicherheitsakademie des Innenministeriums ab und werden künftig für die Sicherheit der Menschen in der Steiermark sorgen. „Ich danke Ihnen, dass Sie sich für diesen Beruf entschieden haben und heiße Sie in der großen Polizeifamilie willkommen“, ergänzte der Innenminister. „Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg.“

Weitere 335 Polizeischülerinnen und -schüler in Ausbildung

„Die Polizeigrundausbildung in Österreich ist auf einem sehr hohen Niveau“, hob der Innenminister hervor. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bildungszentren der Sicherheitsakademie, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zu diesem hohen Sicherheitsniveau beitragen.“ Im Bildungszentrum (BZS) Graz werden derzeit 335 Polizeischülerinnen und -schüler ausgebildet. 2021 waren es bereits 214 Polizistinnen und Polizisten.

Polizeigrundausbildung dauert zwei Jahre

Die Polizeigrundausbildung dauert zwei Jahre und setzt sich aus theoretischen Abschnitten und Praxisphasen zusammen. In der theoretischen Ausbildung stehen unter anderem Persönlichkeitsbildung, Menschenrechte, die Vermittlung von Rechtsmaterien, Handlungs- und Einsatztraining, Kriminalistik sowie Kommunikation im Mittelpunkt.

Polizeiarbeit ist durch Herausforderungen und Verantwortung geprägt.

Polizeiarbeit ist immer ein Dienst an den Menschen und Österreich gehört zu den sichersten Ländern dieser Welt. Dieser Standard wurde über Jahrzehnte von der Polizei erarbeitet und soll auch in Zukunft erhalten und ausgebaut werden. Eine besondere Rolle spielt der Schutz der Grundrechte durch das Gewaltmonopol der Polizei. „Sie schützen damit das Versammlungsrecht – die Meinungsfreiheit und vor allem das friedliche Zusammenleben in unserer gewachsenen Demokratie. Das bringt auch eine besondere Verantwortung mit sich“. Neben der ständigen und auch wichtigen Beobachtung der Polizeiarbeit durch Medien, politische Parteien und der Zivilgesellschaft gibt es auch zahlreiche gefährliche Situationen mit denen tagtäglich umgegangen werden muss. „Mehr als 1000 Polizistinnen und Polizisten werden jedes Jahr durch fremde Gewalt im Dienst verletzt, daher ist der Zusammenhalt innerhalb der Polizei – ohne falsch verstandenen Korpsgeist – von zentraler Bedeutung“, so der Innenminister.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Christoph Reiser
Pressesprecher des Bundesministers
+43 (0) 1-531 26 – 90 1133
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