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Halbwidl zu Argentinierstraße: Breite Bürger*innenbeteiligung auf Schiene

Gespräche mit Verkehrsstadträtin Sima zur Umgestaltung bereits weit gediehen

Wien (OTS/SPW) - Grundsätzlich positiv reagiert BVin Lea Halbwidl auf die heute präsentierten Ergebnisse einer grünen Parteiumfrage zur Argentinierstraße: „Wir brauchen mehr Radkapazität und mehr Sicherheit für Fußgänger*innen auf der Argentinierstraße, darüber besteht seit Jahren im Bezirk Konsens.“ Eine SPÖ-Umfrage unter 200 Anwohnenden der Argentinierstraße hatte bereits 2019 gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis nach Beteiligung und mehr Verkehrssicherheit gibt. „Leider liefen die von mir nach meinem Amtsantritt 2018 intensivierten Gesprächsbemühungen mit der Stadt ins Leere“, bedauert Halbwidl die fehlende Gesprächsbereitschaft und Budgetzusagen der damaligen grünen Verkehrsstadträtin.

Erfreulich sei, dass sich die Grünen der Forderung nach Bürger*innen-Beteiligung und begleitenden Begrünungsmaßnahmen anschließen. In den bisherigen Planungs-Überlegungen des damals grünen Verkehrsressorts hatte beides keine Rolle gespielt. „Die Argentinierstraße muss mit den Anwohnenden gestaltet werden, nicht über sie hinweg. Sie sollte natürlich auch dafür genutzt werden, die Argentinierstraße zu begrünen und ihrem früheren Namen ‚Alleestraße‘ gerecht zu werden“, so Halbwidl.

Die Gespräche mit der nunmehrigen Verkehrsstadträtin Ulli Sima nehmen nach Einschätzung der Bezirksvorsteherin einen sehr guten Verlauf: „Eine Umgestaltung der Argentinierstraße ist budgetär nur durch massive Unterstützung durch die Stadt zu stemmen, die Erhöhung des Radwegebudgets durch die neue Stadtregierung war ein wichtiger Schritt.“

Nach Jahren des Projektstillstands gebe es nun wieder große Gesprächsbereitschaft, um zu einer Umsetzung zu kommen. Für die konkreten Planungen der quer durch den ganzen Bezirk verlaufenden Argentinierstraße wünscht sich Halbwidl ein breit angelegtes Beteiligungsprojekt. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bezirk auf Initiative der SPÖ bereits letzten Herbst mit den Stimmen von Grünen, ÖVP, NEOS und LINKS beschlossen. „Ich rechne damit, dass mit Unterstützung der Stadt der Beteiligungs- und Planungsprozess nächstes Jahr endlich gestartet werden kann“, zeigt sich Halbwidl zuversichtlich. (Schluss)

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