- 12.10.2021, 14:44:17
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Hohe Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich für Michael Spindelegger und Andrea Reithmayer
LH Mikl-Leitner: „Persönlichkeiten, die für Handschlagqualität und Verlässlichkeit stehen“
Utl.: LH Mikl-Leitner: „Persönlichkeiten, die für Handschlagqualität
und Verlässlichkeit stehen“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - „In Niederösterreich ist es eine schöne
Tradition, dass wir für ganz besondere Leistungen Danke sagen. Heute
ist so ein besonderer Anlass für besondere Persönlichkeiten –
Persönlichkeiten, die für Handschlagqualität und Verlässlichkeit
stehen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Dienstag,
bei der Überreichung der Ehrenzeichen an Michael Spindelegger und
Andrea Reithmayer. Der ehemalige Vizekanzler, Bundesminister und
Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger wurde dabei mit dem
Goldenen Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste
um das Bundesland Niederösterreich ausgezeichnet, die Vizerektorin a.
D. der Universität für Bodenkultur Wien und Aufsichtsratsvorsitzende
der ÖBB-Holding AG Andrea Reithmayer mit dem Silbernen Komturkreuz
des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
Michael Spindelegger habe die Politik „von der Pike auf gelernt“ und
sei „ein Vorzeige-Politiker mit Bodenhaftung, Gewissenhaftigkeit und
einer ganz starken Verbundenheit mit Land und Leuten“, betonte
Mikl-Leitner in ihrer Laudatio. Sie blickte darin auf die politische
Laufbahn Spindeleggers zurück und auch auf die enge Zusammenarbeit
mit ihm in der Bundesregierung: „Eine sehr spannende und bewegende
Zeit.“ Für Spindelegger seien „stets die Menschen im Mittelpunkt“
gestanden, betonte sie: „Dass die wichtigsten Anliegen der Menschen
zu den wichtigsten Aufgaben der Politik werden müssen – das hast du
gelebt.“ Auch nach dem Ausscheiden aus der Politik sei Spindelegger
„ein verlässlicher Partner geblieben“, mit „sehr viel Kompetenz,
Empathie und Menschlichkeit“.
Andrea Reithmayer habe es in ihrem Werdegang immer wieder verstanden,
„die Zusammenarbeit mit Niederösterreich voranzutreiben“, so die
Landeshauptfrau über die Geehrte. Reithmayer sei „eine Visionärin,
die die Visionen auch auf den Boden bringt“. Als Beispiel nannte sie
den Bau des Universitäts- und Forschungszentrums in Tulln. Heute gebe
es in Tulln „Forschung auf höchstem Niveau“, hielt Mikl-Leitner dazu
fest. Reithmayer habe sich bei jeder Station ihrer beruflichen
Laufbahn durch „unglaublich viel Kompetenz und Herzblut“
ausgezeichnet, betonte die Landeshauptfrau.
„In unser beider Namen ein herzliches Danke für diese großartige
Auszeichnung“, sagte Michael Spindelegger in seinen Dankesworten für
die beiden geehrten Persönlichkeiten. In seinen Worten blickte er auf
seine Anfänge beim Land Niederösterreich bzw. an der
Bezirkshauptmannschaft Gmünd im Jahr 1984 zurück: „In diesem
Bundesland gab es eine unglaubliche Entwicklung.“ Die jetzige
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner habe er kennen gelernt als
„jemanden, auf den man sich zu 100 Prozent verlassen kann“, so
Spindelegger: „Das Miteinander ist zu einem Markenzeichen geworden“.
Der im Jahr 1959 geborene Michael Spindelegger begann seine
berufliche Laufbahn im Landesdienst in den Bezirkshauptmannschaften
Gmünd und Baden. Er war Mandatar im Bundesrat, Nationalrat und im
Europäischen Parlament, ab 2006 bekleidete er das Amt des Zweiten
Nationalratspräsidenten. Im Dezember 2008 trat er das Amt als
Außenminister an, im Jahr 2011 folgte er auf Josef Pröll als
Vizekanzler und Finanzminister. Nach seinem Ausscheiden aus der
Politik war er u. a. als Direktor der Agentur zur Modernisierung der
Ukraine tätig, seit Jänner 2016 ist er Generaldirektor des
Internationalen Zentrums für die Entwicklung von Migrationspolitik
(ICMPD).
Andrea Reithmayer wurde 1966 geboren und startete ihren Werdegang im
Raiffeisen Lagerhaus Gramatneusiedl. 1991 bis 2006 war sie am
Austrian Research Center (jetzt Austrian Institute of Technology)
tätig. Von 2007 bis 2008 widmete sie sich an der Montanuniversität
Leoben dem Aufbau der Infrastrukturgesellschaft, ab 2008 war sie an
der Universität für Bodenkultur Wien, seit Februar 2010 als
Vizerektorin für Finanzen. Seit Mai 2020 ist Reithmayer Vorsitzende
des Aufsichtsrates der ÖBB Holding.
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