Zum Inhalt springen

Digitalisierung & Nachhaltigkeit – Twin Challenge / Twin Opportunity

  • Digitalisierung ist der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit. Beides befasst sich damit, den Alltag effizienter und somit ressourcenschonender zu gestalten. Dabei bringt Digitalisierung auch sehr viel Transparenz, wie beispielsweise bei Transportwegen, wodurch diese besser kontrolliert und korrigiert werden können. Beide Trends verschmelzen immer mehr miteinander und verstärken sich dadurch. Digitalisierung ist also Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft.
    Raffaela Ortner, Head of Group ESG Strategy bei A1
    1/3
  • Die Chance, Digitalisierung als Beschleuniger für den Übergang zu einer klimaneutralen, kreislauforientierten und widerstandsfähigeren Wirtschaft zu nutzen, wird durch die EU in Österreich konkret gefördert. Dies ist die Chance der gemeinsamen nachhaltigen digitalen Transformation, die Nachhaltigkeit nicht nur als fremdbestimmte Zusatzbelastung in der Ausrichtung der Unternehmen, sondern als finanziell, wirtschaftliches und gesellschaftlich ökologisches Wertschöpfungspotenzial für Unternehmen wahrnimmt. Digitale Innovation kann unter Berücksichtigung der nachhaltigen Rückkopplungsprozesse und Auswirkungen auf die UN-Nachhaltigkeitsziele gestaltet werden.
    Stefan Blachfellner, Managing Director BCSSS – Bertalanffy Center for the Study of Systems Science und Geschäftsführer des Circular Economy Forums Austria
    2/3
  • Digitalisierung bietet großes Potenzial, um mehr Transparenz in unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen zu bringen, bestehende Nachhaltigkeitsrisiken aufzudecken und darauf basierend effiziente Lösungen umzusetzen.
    Lisa Smith, Executive Managing Director von Prewave
    3/3

Wien (OTS) - respACT – austrian business council for sustainable development – hat eine neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen gestartet, die digitale Technologie nachhaltig einsetzen wollen. Den Auftakt machte ein Webinar am 21.September, das zeigte, wie die „Twin Challenges“ Digitalisierung und Nachhaltigkeit für die Wirtschaft als „Twin Opportunities“ genutzt werden können.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden auf europäischer Ebene immer stärker als zwei Seiten derselben Medaille verstanden. „Digitalisierung ist ein ausgezeichneter Hebel, um den Übergang zu einer klimaneutralen, kreislauforientierten und widerstandsfähigen Wirtschaft zu beschleunigen“, hat die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze während der deutschen Ratspräsidentschaft 2020 bekannt gegeben. Gleichzeitig sei ein geeigneter politischer Rahmen erforderlich, um negative Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umwelt zu vermeiden.

Europäische Strategien für eine nachhaltige digitale Transformation

Der European Green Deal sieht vor, Wirtschaftswachstum nachhaltig und unabhängig von Ressourcenverbrauch zu erreichen. Die EU stellt in Aussicht, für Digitalisierung und Nachhaltige Entwicklung Finanzmittel und Instrumente zu Verfügung zu stellen, wodurch die digitale nachhaltige Transformation ermöglicht werden soll. Ein digitalisierter und vernetzter Energiesektor, eine ökologische und digitale Transformation des Industriesektors sowie der Aufbau eines Kreislaufwirtschaftssystems stehen im Fokus des Green Deals.

Der Green Recovery Plan der EU ist mit 750 Mrd. Euro ausgestattet, um Investitionsanreize in eine nachhaltige, wissensbasierte und gerechte Zukunft zu lenken. So sieht auch der österreichische Aufbau- und Resilienzplan 3,46 Mrd. Euro an Zuwendungen vor, wovon 46 Prozent der Investitionen der Erreichung von Klimaschutzzielen gewidmet werden und 41 Prozent der digitalen Transformation. Österreichische Unternehmen können die Twin Challenges Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Twin Opportunities wandeln.

Webinar Digitalisierung & Nachhaltigkeit – Twin Challenge / Twin Opportunity

Am 21. September informierte respACT in einem Webinar im Rahmen des Projektes DIGIFORSDG, unterstützt von der Industriellenvereinigung, Unternehmen darüber, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf europäischer Ebene betrachtet werden und zeigte, wie österreichische Unternehmen diese Herausforderung schon jetzt meistern.

Stefan Blachfellner, Geschäftsführer des Circular Economy Forums Austria, gab zum Einstieg einen Überblick über Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf europäischer Ebene.

„Die Chance, Digitalisierung als Beschleuniger für den Übergang zu einer klimaneutralen, kreislauforientierten und widerstandsfähigeren Wirtschaft zu nutzen, wird durch die EU in Österreich konkret gefördert. Dies ist die Chance der gemeinsamen nachhaltigen digitalen Transformation, die Nachhaltigkeit nicht nur als fremdbestimmte Zusatzbelastung in der Ausrichtung der Unternehmen, sondern als finanziell, wirtschaftliches und gesellschaftlich ökologisches Wertschöpfungspotenzial für Unternehmen wahrnimmt. Digitale Innovation kann unter Berücksichtigung der nachhaltigen Rückkopplungsprozesse und Auswirkungen auf die UN-Nachhaltigkeitsziele gestaltet werden.“

Lisa Smith, Executive Managing Director von Prewave, war ebenfalls als Speakerin geladen und sprach über das Potenzial von Digitalisierung für mehr Transparenz entlang von Lieferketten.

„Digitalisierung bietet großes Potenzial, um mehr Transparenz in unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen zu bringen, bestehende Nachhaltigkeitsrisiken aufzudecken und darauf basierend effiziente Lösungen umzusetzen.“

Als weitere Inputgeberin hat Raffaela Ortner, Head of Group ESG Strategy bei A1, die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Digitalstrategie von A1 vorgestellt.

„Digitalisierung ist der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit. Beides befasst sich damit, den Alltag effizienter und somit ressourcenschonender zu gestalten. Dabei bringt Digitalisierung auch sehr viel Transparenz, wie beispielsweise bei Transportwegen, wodurch diese besser kontrolliert und korrigiert werden können. Beide Trends verschmelzen immer mehr miteinander und verstärken sich dadurch. Digitalisierung ist also Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft.“

Während der Veranstaltung bestand die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Expert*innen und Vertreter*innen aus der Wirtschaft, um Anregungen für die eigene Unternehmenspraxis zu gewinnen und ein Netzwerk aufzubauen, das dabei hilft, die aktuellen Herausforderungen in Chancen zu verwandeln.

csrTAG – DIGI FOR SDG – die neue DNA für die Wirtschaft

Mit dem csrTAG zum Thema „DIGI FOR SDG – Die neue DNA für die Wirtschaft“ setzt sich der Veranstaltungsreigen am 21. Oktober fort. Der Unternehmenskongress für nachhaltiges Wirtschaften, der heuer zum 16. Mal stattfindet, hat sich als Jahreshighlight der heimischen CSR-Szene etabliert.

Wir laden Sie herzlich ein - registrieren Sie sich noch bis 15. Oktober für den csrTAG 2021 und begleiten Sie uns bei diesem spannenden Diskurs! Für Vertreter*innen der Presse, die über den csrTAG berichten, ist die Teilnahme kostenfrei.

Das Webinar wurde von der Industriellenvereinigung unterstützt.

Rückfragen & Kontakt:

respACT - austrian business council for sustainable development
Mag.a Dr.in Andrea KARNER, MA
Geschäftsfeldleitung Kommunikation & CSR-Tag
Tel. +43 (0) 677 64083947
kommunikation@respact.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ACT0001