- 10.10.2021, 13:30:02
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Ein Jahresticket für alle Öffis in ganz Niederösterreich und Burgenland um 550 Euro
LH Mikl-Leitner: Schönes und wichtiges Signal für all unsere Pendlerinnen und Pendler
Utl.: LH Mikl-Leitner: Schönes und wichtiges Signal für all unsere
Pendlerinnen und Pendler =
St. Pölten (OTS/NLK) - „Die größte Öffi-Tarifreform in der Ostregion“
wurde vor kurzem präsentiert – eine wegweisende Entscheidung für alle
Pendlerinnen und Pendler sowie ein wichtiger Schritt für
Lebensqualität und Klimaschutz. „Ein Jahresticket für alle Öffis in
ganz Niederösterreich und Burgenland wird dann 550 Euro kosten. Für
Niederösterreich, Burgenland und Wien zahlt man dann 915 Euro, und
für ganz Österreich 1095 Euro“, informierte dazu Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner am Sonntag im Rahmen der Radiosendung
„Niederösterreich im Gespräch“. Ab dem 25. Oktober bzw. ab dem 26.
Oktober können die neuen Tickets genutzt werden. Niederösterreich,
Wien und Burgenland seien damit „die erste und einzige Region, in der
es alle drei Stufen auf einmal gibt“, sprach sie von einem „schönen
und wichtigen Signal für all unsere Pendlerinnen und Pendler“.
Für das österreichweite Klimaticket ist der Vorverkauf schon
gestartet, bis zum 31. Oktober kostet es 949 statt 1.095 Euro für ein
Jahr. Für alle unter 26, für Seniorinnen und Senioren sowie für
Menschen mit besonderen Bedürfnissen gibt es beim Klimaticket
natürlich auch Ermäßigungen, so wie auch bei den beiden anderen
Ticketvarianten, also für das Regionsticket Niederösterreich und
Burgenland sowie das um Wien erweiterte Metropolregionsticket.
„Für Pendlerinnen und Pendler nach Wien wird sich das Jahresticket um
bis zu 61 Prozent verbilligen“, sagte die Landeshauptfrau dazu. Eine
Fahrt von Gmünd nach Wien werde etwa um 1.417 Euro billiger sein als
vorher. Aber auch das Pendeln innerhalb des Landes werde deutlich
günstiger, so Mikl-Leitner: „So kostet zum Beispiel die Strecke
Amstetten nach St. Pölten um 894 Euro weniger.“ Dort, wo es heute
schon billiger sei, blieben die aktuellen Preise bestehen.
In den Verhandlungen ist seitens des Landes immer wieder betont
worden, dass es für neue, zusätzliche Angebote auch die entsprechende
Infrastruktur geben müsse. „Denn billige Tickets alleine helfen uns
nicht, wenn das Angebot nicht stimmt“, so Mikl-Leitner: „Darum werden
wir in Niederösterreich das Öffi-Angebot in den nächsten zehn Jahren
um 30 Prozent ausbauen.“ Da gehe es etwa um Taktverdichtungen, um
passendes Zugmaterial, oder auch um Busse und E-Ladestationen.
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