- 30.09.2021, 11:39:38
- /
- OTS0142
SPÖ-Deutsch: Was wusste Kanzler Kurz von mutmaßlicher organisierter Schwarzarbeit bei Hygiene Austria?
SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert: „Hygiene Austria-Skandal muss restlos aufgeklärt werden und Konsequenzen haben!“
Utl.: SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert: „Hygiene Austria-Skandal
muss restlos aufgeklärt werden und Konsequenzen haben!“ =
Wien (OTS/SK) - Der Skandal rund um den Maskenimporteur Hygiene
Austria zieht immer weitere Kreise. SPÖ-Bundesgeschäftsführer
Christian Deutsch fordert heute, Donnerstag, dass „die unfassbaren
Vorgängen rund um die Skandalfirma mit tief türkisem Anstrich
offengelegt werden müssen“. Die jüngsten Hausdurchsuchungen machen
deutlich, warum die ÖVP in den letzten Tagen und Wochen so nervös
ist, so Deutsch, der betont, „dass der türkise Hut brennt, weil der
Kurz-Truppe gleich an mehreren Fronten massives Ungemach droht“. Fakt
ist jedenfalls, dass „das Unternehmen Hygiene Austria von Seiten der
ÖVP nicht nur gut gelitten war, sondern auch tatkräftig unterstützt
wurde“, so Deutsch, der auf die „engen Verbindungen der
Unternehmensführung ins direkte Umfeld des Kanzlers“ verweist. Dabei
hat sich Kanzler Kurz in einer Videobotschaft sogar für das
Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens im Namen der Republik
bedankt – „ein Hohn, wie die Ermittlungen wegen Verdachts der
organisierten Schwarzarbeit und des schweren gewerbsmäßigen Betruges
zeigen“. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Der Verdacht,
dass Mitglieder der türkisen Familien mit der Gesundheitskrise und
der Ausbeutung von Arbeitnehmer*innen Profit machen, ist
schwerwiegend. Der Hygiene Austria-Skandal muss restlos aufgeklärt
werden und Konsequenzen haben!“ ****
Angestellte von Hygiene Austria wurden in der schweren
Gesundheitskrise allem Anschein nach „nicht nur falsch oder gar nicht
angemeldet und um ihren Lohn geprellt, sondern mussten unter
menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und wurden dabei dem Virus
schutzlos ausgeliefert. Und das alles, während sie importierte Masken
umetikettieren mussten“, fasst Deutsch die unfassbaren Vorgänge bei
Hygiene Austria zusammen und kritisiert, dass die türkis-grüne
Regierung die Strafen bei Lohn- und Sozialdumping durch eine
Gesetzesnovelle sogar noch senkt und Vergehen damit billig macht
anstatt Arbeitnehmer*innen zu schützen.
„Die entscheidende Frage des Skandals lautet: Was wusste Kanzler Kurz
von der Vorgängen bei Hygiene Austria, jenem Unternehmen, das er
selbst besucht und in höchsten Tönen gelobt hat“, so Deutsch, der
darauf verweist, dass sich „Kurz und seine Minister*innen
Medienberichten zufolge intensiv um Aufträge der öffentlichen Hand
bemühten haben“. (Schluss) ls
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






