• 29.09.2021, 09:15:02
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OTS: 3,2 Mrd. Euro für das Exzellenzinstitut IST Austria fixiert

Bund und Land Niederösterreich schließen neue 15a-Vereinbarung für die weitere Finanzierung des IST Austria bis 2036 ab

Utl.: Bund und Land Niederösterreich schließen neue 15a-Vereinbarung
für die weitere Finanzierung des IST Austria bis 2036 ab =

Wien/Klosterneuburg (OTS) - Gute Nachrichten für die Spitzenforschung
in Österreich: Der Erfolgsweg des IST Austria wird auch in Zukunft
langfristig finanziell abgesichert. Um die positive Entwicklung des
bereits jetzt renommierten, aber noch immer jungen Instituts
sicherzustellen werden sich beide Erhalter, das Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie das Land Niederösterreich,
zu einer neuen Finanzierungsvereinbarung verpflichten.

Konkret bekennen sich Bund und Land NÖ darin vom 1. Jänner 2022 bis
zum Ablauf des 31. Dezember 2036 zur Finanzierung des IST-Austria bis
zu einem Maximalbetrag von 3.280 Millionen Euro. Der Bund wird dabei
75 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem Maximalbetrag in der
Höhe von 2.460 Millionen Euro bereitstellen, das Land
Niederösterreich 25 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem
Maximalbetrag in der Höhe von 820 Millionen Euro.

Im heutigen Ministerrat wird diese Finanzierung des weiteren
Wachstums des IST Austria bis 2036 fixiert. Der Bundesminister für
Bildung, Wissenschaft und Forschung Heinz Faßmann und die
niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gaben im
Vorfeld die Einigung auf eine Änderung der bisherigen
15a-Vereinbarung bekannt, in der die finanziellen Verpflichtungen der
beiden Erhalter des Instituts für Grundlagenforschung gesetzlich
festgelegt sind. Die Neuerungen innerhalb der Vereinbarung werden das
weitere Wachstum bis einschließlich 2036 sicherstellen und
ermöglichen dem IST Austria bis 2036 personell auf 150 ansässige
Forschergruppen anwachsen zu können.

Seit der Gründung im Jahr 2006 hat das IST Austria sich zu einer der
Top-Institute in der österreichischen Forschungslandschaft
entwickelt. Bundesminister Faßmann zeigt sich auch deshalb höchst
erfreut über die Verabschiedung der Novellierung der neuen
Vereinbarung: „Heute ist ein guter Tag für die Forschung. Ich bin
stolz, dass Österreich seinen bereits eingeschlagenen Erfolgsweg in
Forschung und Innovation weiter beschreiten wird.“

Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist das IST Austria eine
einzigartige Erfolgsgeschichte, die es weiterzuführen gilt: „Das IST
Austria gewinnt von Jahr zu Jahr an Erfahrung und Gewicht in der
nationalen und globalen Wissenschaftslandschaft und braucht jetzt vor
allem Kontinuität, Kalkulierbarkeit und Verlässlichkeit, damit dieser
Wissenschafts-Hotspot gut weiterwachsen und Erkenntnisse für die
Fragen der Zukunft liefern kann. Genau dafür gibt es jetzt die neue
15a-Vereinbarung von Bund und Land für den Zeitraum von 2026 bis
2036, wo Niederösterreich bis zu 820 Millionen Euro in die
Weiterentwicklung des Forschungsinstituts investieren wird.“
Der Präsident des IST Austria, Thomas Henzinger, zeigt sich ebenso
zufrieden mit der Einigung: „Wir werden den erfolgreichen Weg der
letzten Jahre weiterführen und haben große Pläne für die Zukunft. Mit
der Finanzierung bis 2036 werden das weitere Wachstum des IST Austria
und sein nachhaltiger Aufstieg in die Spitzengruppe der weltweiten
Forschungsinstitutionen ermöglicht. Ich bin der Politik für diesen
mutigen und weitsichtigen Schritt sehr dankbar."

Für Bundesminister Blümel ist das IST Austria der beste Beweis, dass
österreichische Forschungseinrichtungen mit den Besten der Welt
mithalten können: "Eine zukunftsorientierte und richtungsweisende
Forschung ist ein Garant für Innovationen. Sie steigert die
Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich und damit die
wirtschaftliche Dynamik. Daher investieren wir bis 2036 insgesamt
2,46 Milliarden Euro in das sehr erfolgreiche IST-Austria und
übernehmen somit als Bund 75 Prozent der Kosten, um das
österreichische Vorzeigeinstitut auf eine finanziell solide Basis zu
stellen."

Der Vorsitzende des Kuratoriums des IST Austria, Claus J. Raidl, der
zu den Wegbegleitern der ersten Stunde des Instituts gehört, zeigt
sich stolz auf die bereits erbrachten Forschungsleistungen am
Institut: „Als Forschungsinstitut zieht das IST Austria die besten
Wissenschaftler/innen der Welt an. Sie sind es, die die Innovationen
für die Zukunft vorantreiben. Umso wichtiger ist es, das IST Austria
für die nächsten Jahre finanziell abzusichern."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MUK

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