- 28.09.2021, 11:53:51
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Chancenreich Österreich: Schramböck, Schaunig, Gruber und Schuschnig suchen die besten Ideen für den Standort
Standortstrategie-Bundesländertour in Kärnten - Wirtschaftsministerin und Landesvertreter/innen im Gespräch mit über 150 Unternehmerinnen und Unternehmern
Utl.: Standortstrategie-Bundesländertour in Kärnten -
Wirtschaftsministerin und Landesvertreter/innen im Gespräch
mit über 150 Unternehmerinnen und Unternehmern =
Wien (OTS/BMDW) - Nach dem Auftakt in Salzburg fand am Montag der
nächste Stopp der Bundesländertour in Kärnten statt. Das
Wirtschaftsministerium arbeitet aktuell in enger Abstimmung mit
Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einer
Standortstrategie unter der Vision „Chancenreich Österreich -
digital, nachhaltig wirtschaften“. Am Montagabend luden das
Wirtschaftsministerium und das Land Kärnten in das Lakeside Spitz
Veranstaltungszentrum. Mit rund 150 ausgewählten Expertinnen und
Experten sowie Unternehmerinnen und Unternehmern wurden die Ideen
diskutiert.
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck eröffnete den Abend: „Es
braucht wirtschaftliche Sicherheit für unsere Kinder und Enkelkinder.
Mit unserer neuen Standortstrategie wollen wir Österreich zu einem
Top 10-Wirtschaftsstandort transformieren. Bei dieser Transformation
wollen wir Ideen aus ganz Österreich sammeln. Die Kärntner
Unternehmen arbeiten bei unserer Standortstrategie fleißig mit. Damit
werden wir langfristig Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den
Regionen sichern.“
Kärntens Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonte, dass
der Veranstaltungsort Lakeside Park ideal gewählt worden sei, denn er
repräsentiere auf 36 Hektar die wichtigsten Standortqualitäten
Kärntens: Innovation, Kooperation und Nachhaltigkeit. „Hier findet
Forschung statt, sowohl in der Alpen Adria Universität als auch in
den außeruniversitären Forschungsinstituten wie der Joanneum
Research, den Lakeside-Labs, der größten Indoor-Drohnenflughalle
Europas oder dem Fraunhofer-Innovationszentrum KI4LIFE. Das ist das
Ökosystem, das wir brauchen“, so Schaunig. Es werde nicht nur am
Standort Kärnten intensiv kooperiert, sondern auch über die
Landesgrenzen hinaus, etwa mit der Steiermark beim Aufbau des Green
Tech Valley oder mit Oberösterreich im Kunststoffcluster. „Kärntens
Strategie, auf drei große Themen zu setzen – nämlich Bildung,
Ausbildung und Infrastruktur –, bestätigt sich“, so Schaunig.
Der Kärntner Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig betont die
Wichtigkeit, den Standort zukunftsfit zu machen: „Es geht jetzt
darum, die Kräfte zu bündeln, den Aufschwung zu nutzen und durch
Innovation und weniger Bürokratie den Standort fit für die kommenden
Jahre und Jahrzehnte zu machen. Kärnten ist ein hochattraktiver
Standort, nur wenige Regionen verbinden Industrie und Tourismus so
erfolgreich. Die Digitalisierung und Ökologisierung der Wirtschaft
bietet uns nun völlig neue Chancen. Mit einem europaweit führenden
Wasserstoffprojekt, welches durch angewandte Forschung grünen
Wasserstoff erstmals doppelt nutzbar machen soll, bringen wir Kärnten
industrie- und verkehrspolitisch mit Unterstützung der
Bundesregierung in Europa ganz weit nach vorne“
Landesrat Martin Gruber, zuständig für wesentliche Bereiche des
Infrastrukturausbaus in Kärnten, sagte: „Kärnten soll bis 2030 durch
den Aufbau einer einheitlichen Standortmarke besonders in den
Bereichen Nachhaltigkeit, Ökoinnovationen und Bioökonomie eine
führende Rolle einnehmen. Zusätzlich wird die Koralmbahn dem Standort
völlig neue Chancen eröffnen. Neben der digitalen Infrastruktur, wie
dem Ausbau von Breitband, braucht es auch eine gut ausgebaute
Verkehrsinfrastruktur. Denn auch das ist ein wichtiger
Standortfaktor. Deshalb setzen wir die Straßenbauoffensive konsequent
fort.“
Im Anschluss diskutierten Paul Klanschek (bitpanda CEO + Co-Founder),
Christina Fromme-Knoch (Aufsichtsratsvorsitzende Wietersdorfer),
Tadej Čertov (Beesaver), und Alexander Windbichler (CEO & Founder
Anexia) im Rahmen einer Podiumsdiskussion, was es braucht, um
Österreich zu einem der Top 10-Wirtschaftsstandorte zu machen. Die
Ideen der über 150 Stakeholder werden bald in konkrete
Leuchtturmprojekte für den Wirtschaftsstandort Österreich gegossen.
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