- 28.09.2021, 11:38:13
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122 Millionen Euro an EU-Fördermittel für Niederösterreich für 2021 bis 2027
LH Mikl-Leitner, LR Eichtinger, LR Danninger: Investitionen in Beschäftigung, Wachstum und eine CO²-arme Wirtschaft
Utl.: LH Mikl-Leitner, LR Eichtinger, LR Danninger: Investitionen in
Beschäftigung, Wachstum und eine CO²-arme Wirtschaft =
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Niederösterreichische Landesregierung hat
in ihrer heutigen Regierungssitzung den niederösterreichischen
Programmteil des österreichweiten Programms „Investitionen in
Beschäftigung und Wachstum und den Übergang zu einer CO²-armen
Wirtschaft“ für die Jahre 2021 bis 2027 und den darauf basierenden
Finanzplan beschlossen. Konkret bedeutet dies für Niederösterreich,
dass im Rahmen des IBW/EFRE-Programms in den nächsten Jahren 122,1
Millionen Euro an EU-Mittel zur Verfügung stehen werden.
„Niederösterreich hat seit dem EU-Beitritt maßgeblich von der
EU-Regionalpolitik profitiert. Durch Investitionen über verschiedene
Fonds und Instrumente trägt die EU-Regionalpolitik somit wesentlich
dazu bei, wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen Europas
Regionen abzubauen. Damit wird die regionale Entwicklung in ganz
Europa gefördert, wodurch die Lebensqualität aller Bürgerinnen und
Bürger positiv beeinflusst wird“, begrüßt Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner den aktuellen Beschluss.
Im Rahmen des Programms „IBW/EFRE 2021-2027“ werden Projekte
gefördert, die in Niederösterreich vor allem den Ausbau der
Forschung-, Technologie- und Innovationskapazitäten, die
Energieeffizienz und Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie die
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleineren und mittleren
Unternehmen (KMUs) vorantreiben sollen.
„In der auslaufenden Förderperiode konnten im Programm ‚Investitionen
in Beschäftigung und Wachstum‘ bisher 175 Projekte umgesetzt und rund
109 Millionen Euro an Fördermittel abgerufen werden. Das Programm
orientiert sich damit an den zentralen ‚United Nations Sustainable
Development Goals (SDGs)‘. Somit sollen wirksame Impulse für eine
dynamische, innovationsgeleitete und nachhaltige Entwicklung des
Landes und seiner Teilregionen gesetzt und der Standort
Niederösterreich im Wettbewerb der Regionen Europas gestärkt werden“,
erklärt Europalandesrat Martin Eichtinger den positiven Mehrwert des
Programms für Niederösterreich.
„Niederösterreich investiert verstärkt in Nachhaltigkeit und
Digitalisierung, dabei werden die EU-Mittel aus dem EFRE Programm
einen entscheidenden Beitrag leisten. Als innovative Beispiele für
die auslaufende Förderperiode sind die Umsetzung des
Technopolprogramms sowie die ecoplus Cluster Niederösterreich zu
nennen. Mit unserem Technopolprogramm stärken wir insbesondere die
technologieorientierte Standortentwicklung rund um Bildungs- und
Forschungseinrichtungen. Durch die Cluster Niederösterreich werden
Kooperationsprojekte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
unterstützt“, unterstreicht Wirtschafts- und Technologielandesrat
Jochen Danninger.
Das österreichweite Programm „Investitionen in Beschäftigung und
Wachstum und den Übergang zu einer CO²-armen Wirtschaft 2021 bis
2027“ wird (mit dem niederösterreichischen Programmteil) Anfang
Oktober 2021 von der Österreichische Raumordnungskonferenz an die
Europäische Kommission zur Genehmigung weitergeleitet. Eine
Genehmigung des Programms durch die Europäische Kommission ist dann
im 1. Quartal 2022 zu erwarten.
Nähere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Stefan Kaiser, Telefon
02742/9005-13443, E-Mail: [email protected].
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