SPAR startet österreichweit mit Too Good To Go

29. September: Tag der Lebensmittelverschwendung

Salzburg (OTS) - Passend zum internationalen Tag der Lebensmittelverschwendung weiten SPAR und Too Good To Go ihre Kooperation auf ganz Österreich aus. Nach erfolgreichem Test bei SPAR-Gourmet können Kundinnen und Kunden ab Montag, 4. Oktober österreichweit in allen SPAR- und EUROSPAR-Filialen sowie in sieben INTERSPAR-Standorten in Wien und Umgebung Lebensmittel retten. Produkte, die noch einwandfrei sind, aber tagsüber nicht verkauft wurden, können in einem Überraschungssackerl zu einem Drittel des ursprünglichen Preises erstanden werden. Die Initiative ist ein weiterer Bestandteil der SPAR-Strategie zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen.

Rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet nicht auf dem Teller, sondern wird verschwendet. Statistisch wandert also jedes Lebensmittel, das zwischen 29. September und 31. Dezember produziert wird, in die Tonne. Der 29. September wurde daher von den Vereinten Nationen zum „International Day of Awareness of Food Loss and Waste“ erkoren. „Dieser symbolträchtige Tag eignet sich wunderbar, einen weiteren Bestandteil unserer Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu präsentieren: Ab 4. Oktober arbeiten wir in ganz Österreich mit Too Good To Go zusammen“, verkündet SPAR-Vorstand KR Hans K. Reisch. Georg Strasser, Country Manager Österreich von Too Good To Go, ergänzt: „Mit diesem Angebot setzt SPAR einen weiteren Schritt gegen Lebensmittelverschwendung und damit gegen eines der größten gesellschaftlichen und ökologischen Probleme unserer Zeit. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit.“

Tests bereits seit 2020

Seit August 2020 konnten Kundinnen und Kunden in einer SPAR-Gourmet Filiale in Wien die begehrten Überraschungssackerl bestellen, seit Februar war die Kooperation auf alle SPAR-Gourmets ausgeweitet worden. „In den 50 Test-Standorten haben wir wichtige Erfahrung in der Zusammensetzung der Sackerl und der Abwicklung gewonnen. Auf dieser Basis werden unsere Mitarbeitenden gerade geschult, damit einem reibungslosen Start ab kommendem Montag nichts im Weg steht und wir unseren Kundinnen und Kunden auch hier perfekten Service bieten“, so SPAR-Vorstand KR Hans K. Reisch über die Vorbereitungen.

Erster Lebensmittelhändler mit flächendeckender Kooperation

Ab 4. Oktober weiten SPAR und Too Good To Go die Kooperation auf alle rund 700 SPAR- und EUROSPAR-Filialen sowie ausgewählte INTERSPAR-Hypermärkte in Wien und Umgebung aus. Auch zahlreiche selbstständige SPAR-Einzelhändler sind von Beginn an mit an Bord. Damit ist SPAR der erste Lebensmittelhändler, der dieser Überraschungssackerl flächendeckend in ganz Österreich anbietet.

Was drin ist, ist eine Überraschung

Die Too Good To Go-Überraschungssackerl bei SPAR sind gefüllt mit Brot, Milchprodukten, Frischfleisch und Wurst aus der Selbstbedienung sowie Obst- und Gemüse im Warenwert von mindestens 15 Euro und können über die App im Lauf des Tages um 4,99 erstanden werden. Alle Produkte sind noch einwandfrei, könnten aber am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden. Die Sackerl sind ab 30 Min. vor Geschäftsschluss im Markt abholbereit. „Generell sind alle unsere Systeme darauf ausgerichtet, genau das im Markt vorrätig zu haben, was tatsächlich verkauft wird. Aber auch bei genauester Planung und Abverkauf bleiben manche Produkte übrig. Diese kommen jetzt ins Überraschungssackerl von Too Good To Go“, so der SPAR-Vorstand. Der genaue Inhalt variiert täglich, je nachdem welche Produkte übrigbleiben.

Ein weiterer Schritt gegen Lebensmittelverschwendung

Dank genauer Bestellung, schneller und präziser Logistik sowie Abverkäufen kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum wird bei SPAR nur rund ein Prozent der angebotenen Lebensmittel nicht verkauft. Ein Teil davon wird an Sozialmärkte, Tafeln, Caritas oder andere Organisationen weitergegeben, die je nach deren Öffnungszeiten ein- bis fünfmal wöchentlich Waren abholen. Jeder SPAR-Standort, in dessen Umgebung es Sozial- oder Foodsharing-Organisationen gibt, arbeitet mit solchen zusammen. Too Good To Go ergänzt diese Kooperationspartner ab sofort.

Während im Handel vergleichsweise wenig Lebensmittelabfälle anfallen, stammt mit über fünfzig Prozent ein großer Teil aus privaten Haushalten. Genaue Planung der Einkäufe, richtige Lagerung und einfallsreiche Rezepte können dem entgegenwirken. „Wir rufen Konsumenten zusätzlich auf, auf Ihre Sinne zu vertrauen und Lebensmittel zu testen, auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Denn dieses Datum ist kein Verfallsdatum, sondern nur eine Gewährleistung der Hersteller – Lebensmittel sind auch danach oft länger gut“, so Georg Strasser.

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