- 23.09.2021, 13:39:15
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ÖVP im Kärntner Landtag: „Wertschätzung und Wertschöpfung für unsere Bauern!“
ÖVP-Abgeordnete mahnen faire EU-Agrarpolitik für Kärnten ein. Europa-Abgeordnete Schmiedtbauer: „Direktzahlungen sind faire Abgeltungen der Leistungen der Landwirte für Gesellschaft.“
Utl.: ÖVP-Abgeordnete mahnen faire EU-Agrarpolitik für Kärnten ein.
Europa-Abgeordnete Schmiedtbauer: „Direktzahlungen sind faire
Abgeltungen der Leistungen der Landwirte für Gesellschaft.“ =
Klagenfurt (OTS) - „Unsere Bäuerinnen und Bauern sind für uns da –
seien wir doch auch für sie da“, mahnt ÖVP-Europasprecher Hannes Mak.
Gerade in der Saison des Erntedankes sei dies geboten. Mak:
„Landwirte sorgen für unsere Lebensmittel, pflegen unsere
Kulturlandschaft und halten Kärntens Regionen lebendig – ihnen
gebührt Wertschätzung und Wertschöpfung.“ Jeder sei gefragt, bei
einem Einkauf zu heimischen Produkten zu greifen. Mak erklärt: „Nur
ein Prozent mehr Kärntner Produkte auf unseren Tischen bedeutet 3,8
Millionen Euro mehr Wertschöpfung für die heimische Landwirtschaft:“
Es sei aber auch Europa gefordert, denn: „In der nächsten GAP-Periode
müssen ausreichend Geldmittel für unsere bäuerlichen Betriebe bereit
stehen“, fordert Mak.
Ebenfalls die EU gefordert sieht ÖVP-Abgeordneter Christian Benger.
„Mit dem Green Deal hat Brüssel ein starkes Zeichen gesetzt“, sagt
Benger, „allerdings soll die EU die klimaschonende Waldarbeit mit
Zertifizierung in Österreich würdigen und nicht durch Gesetze
verhindern.“ Damit spricht Benger die Forststrategie der EU an. „Wir
arbeiten in Österreich seit Jahren an klimafitten Wäldern“, so
Benger. Wenn man aber in Brüssel alles über einen Kamm schert, mache
man unsere Arbeit zunichte. Benger: „So wird der Green Deal zu einem
Green Desaster.“
ÖVP-Europaabgeordnete Simone Schmiedtbauer pflichtet bei. „Wir
brauchen gelebte und nachhaltige Waldbewirtschaftung, wie sie in
Österreich seit Generationen Praxis ist“, sagt Schmiedtbauer.
Einschränkungen und Verbote würden der österreichischen Waldpolitik
entgegen stehen. Schmiedtbauer: „Ich werde in Brüssel nicht locker
lassen, wenn es darum geht, den österreichischen Weg der
Waldbewirtschaftung zu erhalten.“ Insgesamt bezeichnet Schmiedtbauer
die gemeinsame Agrarpolitik als einzigartig. „Wir müssen daran
festhalten, denn: Die Direktzahlungen sind eine faire Abgeltung für
die Arbeit der Bauern für unsere Gesellschaft“, erklärt
Schmiedtbauer. Zusätzliche Leistungen – etwa für klimaschonende
Maßnahmen – seien ebenfalls berücksichtigt und machen die
Agrarpolitik grüner.
Landesrat Martin Gruber betont die Wichtigkeit der Europäischen Union
für Kärntens Landwirtschaft. „Die Zahlungen honorieren die
großartigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern“, sagt auch Gruber.
Maßnahmen in Kärnten werden mit 188 Millionen Euro aus Brüssel
gefördert. Er sieht alle Ebenen gefordert, denn: „Unsere Bäuerinnen
und Bauern sind keine Sozialhilfe-Empfänger, wie sie von der
Opposition gerne dargestellt werden“, sagt Gruber klar. „Deshalb
setzen wir auf Regionalität und haben die Regionalitätscharta
unterzeichnet.“ Man müsse neue Absatzmärkte und Vertriebswege für die
heimischen Produkte etablieren Gruber: „Daran werde ich konsequent
weiterarbeiten!“
Die ÖVP-Abgeordneten haben einen Antrag eingebracht, dass das Land
der Bevölkerung die Wertigkeit von heimischen Lebensmitteln noch
stärker vermitteln soll. Durch eine bewusstseinsbildende
Imagekampagne soll die Verwendung von hochwertigen regionalen
Lebensmitteln durch Verbraucher und auch durch die Wirtschaft
gestärkt und zusätzliche Wertschöpfung für die heimische
Landwirtschaft generiert werden.
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